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Le Rouge und Vera Nass triumphieren beim Trakehner Bundesturnier PDF  | Drucken |  E-Mail
Zucht - Trakehner
Geschrieben von: Julia Martin   
Samstag, 24. Juli 2010 um 19:45

Neumünster. Der Trakehner Le Rouge hat bis dato eine beeindruckende Karriere hingelegt: Der Fuchs v. Prêt à Porter/Tycoon war Siegerhengst seiner Körung 2004, seine Mutter St.Pr.St. Lantana wurde 2004 als Bundessiegerstute ausgezeichnet und war Preisspitze in Neumünster.

2005 und 2006 avancierte Le Rouge zum Trakehner Reitpferdechampion und qualifizierte sich für die Bundeschampionate in Warendorf. 2008 stellten sich seine ersten Söhne der Trakehner Körkommission – drei Hengste erhielten die Zuchtzulassung, Iskander (MV: Hohenstein) wurde zum Siegerhengst proklamiert. Seit 2009 ist Le Rouge siegreich im Viereck in der Klasse S unterwegs, beim Bundesturnier in Hannover stellte er seine Qualitäten einmal mehr unter Beweis: Mit Vera Nass im Sattel siegte der Achtjährige in einer Dressurprüfung der Klasse S*, dem Preis des Gestüts Webelsgrund, Erdsiek KG, Springe, mit 69,333 Prozent. Platz zwei belegte Terhi Stegars mit Lord Luciano v. Enrico Caruso (68,00 Prozent) vor Leonie Bramall mit Showtime v. Polarpunkt (67,167 Prozent).

Für viel Respekt und Anerkennung sorgten die Leistungen von Anne Cecilie Ore mit Hockey’s Son v. Hockey. Die 32-Jährige, die in Bergheim lebt und für Norwegen startet, ist mit 14 Jahren vollständig erblindet. Ihrer Liebe zum Pferdesport tat dies keinen Abbruch. Mit ihrem zehnjährigen Wallach, mit dem sie sich für die Weltreiterspiele in Kentucky (USA) qualifizieren möchte, startete sie in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse L – Kandare -, dem Preis des Gestüts Domelshof. Lupenrein absolvierte das Paar die Lektionen – mit der Wertnote 7,0 rangierten die Zwei am Ende auf Platz fünf im 23-köpfigen Teilnehmerfeld. Ein toller Erfolg!

Der niedersächsische Zuchtbezirksvorsitzende Jürgen Hanke war nach drei Veranstaltungstagen glücklich. „Wir hatten heute und die vergangenen Tage ein enormes Zuschaueraufkommen und die Stimmung war bei Reitern, Richtern, Gästen und Ausstellern sensationell. Mehr kann man sich wünschen.“

 
 
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