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St.Pr.St. Sarah Hannoveraner Stute des Jahres

Verden. Die Vererbungsleistung einzelner Stuten ist schon erstaunlich. Drei gekörte Hengste und doppelt so viele international erfolgreiche Springpferde gehen auf das beeindruckende Vererbungskonto der St.Pr.St. Sarah v. Sherlock Holmes/Calypso II. Das Besondere daran: Alle diese Pferde haben den selben Hengst zum Vater: Stakkato. Die Auszeichnung für die Hannoveraner Stute des Jahres wurde erstmals im Rahmenprogramm der Körung verliehen. Damit setzt der Hannoveraner Verband bei einer Veranstaltung, die eigentlich den Hengsten vorbehalten ist, den Fokus auf die Stuten. Die Bedeutung der Mutterstuten kann aber auch in diesem Zusammenhang nicht hoch genug eingeschätzt werden.

St.Pr.St. Sarah wurde 1995 bei Adolf Feldmann in Hänigsen geboren. Schon ihre Mutter hatte S-Springpferde in Serie hervorgebracht, und dieser Tradition folgte St.Pr.St. Sarah eindrucksvoll. Der Stutenstamm der Adda zählt auch dank dieser Stute zu den erfolgreichsten Hannoveraner Springstämmen. St.Pr.St. Sarah selbst beeindruckte schon als junge Stute. Zwei-, drei- und vierjährig verließ sie den Stutenschauplatz in Schillerslage mit einem Ia-Preis. Ihre Zuchtstutenprüfung beendete sie mit einer 8,0 für die Rittigkeit einer 9,0 für die Springmanier und der Höchstnote 10 für das Vermögen. Damit zog sie natürlich in das Programm Hannoveraner Springpferdezucht ein.

13 Fohlen bekam St.Pr.St. Sarah bei Adolf und Christa Feldmann, die alle vom Celler Landbeschäler Stakkato abstammen. Hierzu gehören die gekörten Hengste Saint Amour, Spartakhus und Saint Amour II. Sie wirken in Schweden, Frankreich, Monaco und Belgien. Saint Amour war 2004 und 2005 im Sattel von Eva Bitter Bundeschampionatsfinalist. Zu seinem größten Erfolg zählt ohne Zweifel der Sieg im Weltcupspringen 2009 in Göteborg sowie die Teilnahme an den Europameisterschaften in Windsor mit dem Schweden Svante Johannsen. Saint Amour war das erste Fohlen der St.Pr.St. Sarah. Ein Jahr jünger ist Sarah Bella, die ihren Weg über die Verdener Elite-Auktion im Herbst 2003 nach Italien antrat. Mit Laura Baiguera schaffte sie es ebenfalls in die Placierungslisten internationaler Springprüfungen. Gleiches gelang noch Scaglietta mit Martina Wrede, Sina Qua Non mit Frederik Knorren, Salut D’Amour mit Jennifer Fogh Pedersen und Sofia Westborg und Saint Christina mit Tobias Clar.

St.Pr.St. Sarahs Nachkommen wirkten und wirken in acht verschiedenen Ländern. Die Ehrung in der Niedersachsenhalle nahm Christa Feldmann entgegen. Ihr Mann, der viel Freude an den Nachkommen an St.Pr.St. Sarah gehabt hat, konnte diesen Erfolg seiner züchterischen Arbeit nicht mehr miterleben.

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