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HLP: Sportprüfung in München-Riem

Erfolgreiche Süd-Premiere für neues HLP-Format

München (fn-press). Eine gelungene Premiere feierte die Sportprüfung für gekörte Hengste nun auch auf der Reitsportanlage München-Riem. Nach den ersten drei Terminen in Münster-Handorf und Verden traten nun in München 18 springbetonte und 15 dressurbetonte Junghengste zum „Hengste-Abitur“ an.

Zwei Tage lang standen die jungen Hengste in München-Riem unter Beobachtung der Bewertungskommissionen. Nach der Vorstellung unter dem eigenen Reiter, dem Aufgabe-Reiten beziehungsweise Parcours-Springen, stand zum Abschluss der Fremdreitertest auf dem Plan. Hier bot der Schimmelhengst Checkter, ein Oldenburger Springpferd v. Cellestial – Lord Pezi aus der Zucht und im Besitz der Böckmann Pferde GmbH (Lastrup), als zweiter Starter einen Auftakt nach Maß. Mit einer gewichteten Endnote von 9,66 legte er die Messlatte für die übrigen neun Kandidaten unerreichbar hoch. „Der Hengst hat sich hier an allen Prüfungstagen souverän präsentiert. Ein Pferd mit einer hohen Grundqualität und viel Potenzial“, so das Urteil der Richter Peter Rauert und Peter Schmerling, Disziplinexperte Peter Teeuwen und Fremdreiter Richard Hannöver. Sie vergaben für den Galopp eine 9,2, für das Vermögen und den Gesamteindruck je eine 9,6, für die Rittigkeit eine 9,8 und für die Manier sogar die glatte 10,0. „Ein Hengst, der gut mit seinem Körper gut umzugehen weiß.“

Knapp unterhalb der „9“ beendeten Cornet’s Call Out und Mister Albführen als Doppelspitze die Sportprüfung der fünfjährigen springbetonten Hengste. Mit einer gewichteten Endnote von 8,91 sah die Bewertungskommission den westfälischen Schimmelhengst v. Cornet Obolensky - Carolus I aus der Zucht von Thomas Sagel (Brakel) und ausgestellt von Johannes Holzeder (Malching ) nur knapp vor Mister Albführen, der die Sportprüfung mit einer 8,87 beendete. Der braune Hengst v. Memphis – Linton, ein Oldenburger Springpferd, stammt aus dem Gestüt Lewitz und wurde von Michael Krieger (Dettighofen) für den Pferdezucht Baden-Württemberg gemeldet. Insgesamt stellten sich zehn vier- und acht fünfjährige Hengste der Sportprüfung in München, von denen bis eine Ausnahme alle das Klassenziel erreichten.

Bei den vierjährigen dressurbetonten Hengsten gaben der Hannoveraner Dimitroff sowie der Trakehner Freiherr von Stein den Ton an. Auch hier vergab die Bewertungskommission fünf Noten für Schritt, Trab, Galopp, die Rittigkeit sowie für Gesamteindruck und Perspektive als Dressurpferd. Hieraus ergab sich für Dimitroff (v. Dimaggio – Brentano II) aus der Zucht von Friedrich und Edda Kröner (Schüttorf) und ausgestellt vom Gestüt Vorwerk (Cappeln) für das Westfälische Pferdestammbuch eine gewichtete Endnote von 8,52. „Ein Pferd mit großen Möglichkeiten“, so das Urteil von Peter Mannheim und Gerd Sickinger, Disziplinexperte Oliver Oelrich und Fremdreiterin Sandra Frieling. Der Trakehner Rapphengst Freiherr von Stein (v. Millenium – Perechlest) beendete die Prüfungstage mit einer gewichteten Endnote von 8,38. Er stammt aus der Zucht der Sächsischen Gestütsverwaltung in Graditz, ist im Haupt- und Landgestüt Moritzburg aufgestellt und wurde für den Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen gemeldet. Von den 13 vierjährigen Hengsten schlossen acht die Prüfung erfolgreich ab, ein Hengst wurde vorzeitig von den Anmeldern zurückgezogen.

In der Gruppe der fünfjährigen dressurbetonten Hengste konnten alle drei Kandidaten „bestehen“. Das beste Resultat erzielte der Fuchshengst Villeneuve. Für den Rheinländer (v. Vitalis – Dancier) aus der Zucht von Edeltraut Hähn (Bergeustadt) und ausgestellt vom Gestüt Vorwerk in Cappeln zückte die Bewertungskommission gleich vier Mal die glatte 9,0. Am Ende stand für den für das Westfälische Pferdestammbuch gemeldeten Fuchshengst die gewichtete Endnote 8,88 zu Buche.

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  • Film nicht gesehen? Wir stellen eine Rezension zur Jappeloup-DVD zur Verfügung, die 2014 erschienen ist:
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