EQUITANA - Das größte Pferdehotel der Welt hat geöffnet

Alle zwei Jahre öffnet das temporäre Pferdehotel unter der bewährten Equitana-Leitung In Essen. Prominente Vierbeiner aus der ganzen Welt, aber auch Amateure aus nah und fern haben hier ihr Quartier, um am sagenhaften Show-und Ausstellungsprogramm der Leitmesse für den Pferdesport mitzuwirken.

Eine Produktion von www.pferdeseite.tv (Tanja Mundt-Kampen und Maik Feldmann)


 

deenfritrues

AGP: Joachim Völksen zum neuen Vorsitzenden gewählt

Arbeitsgemeinschaft der Pony- und Kleinpferdezüchter tagte in Verden

Warendorf (fn-press). Die Arbeitsgemeinschaft der Pony- und Kleinpferdezüchter, AGP, hat einen neuen Vorsitzenden. Einstimmig wurde Joachim Völksen, Vorsitzender des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover, im Rahmen der zweitägigen Mitgliederversammlung in Verden zum Nachfolger von Hans-Heinrich Stien gewählt. Stien hatte den AGP-Vorsitz seit 2009 inne und wurde zum AGP-Ehrenvorsitzender ernannt. Detlef Schwolow aus Dallgow-Döberitz bleibt stellvertretender Vorsitzender.

Der gelernte Konditormeister und Betriebswirt Joachim Völksen (58) übernahm 1982 nicht nur den elterlichen Bäckereibetrieb, sondern baute auch die von seinem Vater in den 1950er Jahren begonnene Ponyzucht weiter aus. Aus dieser gingen gleich mehrere Hengste und Staatsprämienstuten hervor, darunter der mittlerweile 16-jährige, bis Grand Prix platzierte Hengst Online Ixes (v. Okay Big Bambu), der Vize-Bundeschampion der fünfjährigen Dressurponys von 2012, Kick Down (v. Kennedy WE) oder die Bundesprämienstute Betty Snowflake. Joachim Völksen besitzt das Silberne Fahrabzeichen und ist FN Richter Zucht. Seit Mitte der 1990er Jahre ist er ehrenamtlich in verschiedenen Gremien des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover aktiv, 2009 übernahm er dessen Vorsitz.

14 Zuchtverbände und ebenso viele Interessengemeinschaften sind aktuell in der schon 1949 gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Pony- und Kleinpferdezüchter vertreten. Zweck der AGP ist es, Kontakt zu den Ursprungszuchtbüchern der verschiedenen Ponyrassen und Kleinpferderassen zu halten, sich gegenseitig zu informieren und die Ausbildung von von Rasseexperten und Zuchtrichtern zu begleiten. Weitere Aufgaben sind die Weitergabe von Informationen aus EU- und Tierzuchtgesetzen, die Begleitung des Hengstleistungs- und Zuchtstutenprüfungskonzeptes, die Bundesschauen- und Prämienkonzeption und die Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt der AGP-Tagung war neben den Wahlen das Thema „PM Ponyspaß“, mit dem sich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) seit einigen Jahren abteilungsübergreifend und mit Unterstützung der Persönlichen Mitgliedern (PM) befasst. Ziel ist es, bereits kleine Kinder mit Hilfe geeigneter, kleiner Ponys für das Pferd zu begeistern und für den Pferdesport zu gewinnen. Zu den jüngsten Maßnahmen zählt ein Gründerwettbewerb für Ponyreitschulen (FN). „Bei den Gesprächen mit den Betreibern von Ponyreitschulen werden wir von den Ausbildern und Inhaber der Reitschulen immer wieder gefragt, wie sie an geeignete Ponys für den Kinderreitunterricht kommen können“, berichtete Dr. Teresa Dohms-Warnecke, Geschäftsführerin der AGP. „Wir müssen daher – gemeinsam mit den Züchtern – überlegen, wie eine bessere Vernetzung zwischen Züchtern und Reitschulen gelingen kann.“ Als einen ersten Lösungsansatz nannte Dohms-Warnecke die Internetseite der AGP (www.deutsche-ponyzucht.de), auf der die Besucher Ponys gezielt nach Rassen und nach Regionen sowie nach Ansprechpartnern in den jeweiligen Zuchtverbände und Interessengemeinschaften suchen können.

Ein ganz anderes Thema behandelte Prof. Jens Tetens aus dem Department für Nutztierwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Er informierte über Erbfehler in der Pferde- und Ponyzucht. Um das Auftreten von Erbdefekten zu vermeiden, sollten diese möglichst dokumentiert werden, forderte er die AGP-Mitglieder auf. Denn nur so könne erkannt werden, ob Handlungsbedarf besteht. Tetens schilderte weiterhin verschiedene Lösungsstrategien, die jedoch davon abhängen, was man über den Erbgang weiß, wie hoch die Frequenz ist, ob man den Founder, also das erste Tier mit defekten Gen, identifizieren kann und ob es einen Test gibt. „Aber der limitierende Faktor bei der Aufklärung sowie der Entwicklung von Strategien sind bisher die fehlenden Daten aus der aktuellen Population“, wiederholte Dr. Dohms-Warnecke die Forderung Tetens und kündigte an, dass man dieses Thema in Zukunft in der APG weiterverfolgen werde.

EQUITANA 2017-Vorschau

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