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WEG Kentucky: Theuring und Weifen beenden WM-Premiere in den Top Ten

Sophie Wells aus Großbritannien gewinnt Para-Kür Grade IV

Lexington/USA (fn-press). Mit der Kür in Grade IV sind  in Kentucky die Para-Equestrian zu Ende gegangen, die erstmals als achte Disziplin im Rahmen der Weltreiterspiele ausgetragen wurden. Mit der 24-jährigen Juliane Theuring (Duisburg) mit Empaque IV und Lena Weifen (Bösel) mit Don Turner schickten die Deutschen zwei Championatsneulinge ins Rennen.

Beide Reiterinnen erzielten am letzten WM-Tag Ergebnisse über 70 Punkte, die Medaillen mussten sie allerdings anderen überlassen. Der Weltmeistertitel ging an die Britin Sophie Wells, die mit Pinocchio in diesem Jahr auch zum fünftplatzierten britischen Team bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter in Kronberg gehört hatte (78,50). Silber holte die Belgierin Michele George mit dem Württemberger FBW Rainman (78,05). Der Niederländer Frank Hosmar mit Tiesto (77,25) sicherte sich Bronze.

Zufriedene Mienen gab es im deutschen Lager nach dem Ritt von Juliane Theuring, die ihren spanischen Hengst Empaque IV unter anderem zu Klängen aus „Carmen“ präsentierte. „Da passte alles. Und alles auf den Punkt zur Musik“, freute sich Equipechefin Britta Bando (Hamburg). Seit der Equitana 2009 sind die 24-jährige Erzieherin und der Schimmelhengst zusammen. Für ihre Kür vergaben die Richter 72,65 Punkte, das bedeutete am Ende Platz sieben. „Das war die bisher beste Vorstellung der Beiden“ so Bando. „Empaque ist ein Pferd mit Zukunft.“ Zusammen mit Hannelore Brenner (Wachenheim), Britta Näpel (Wonsheim) und Dr. Angelika Trabert (Dreieich) hatte Juliane Theuring in Kentucky bereits Mannschafts-Silber gewonnen.

Zufrieden war die Equipechefin auch mit den Leistungen der Jüngsten im Team, Lena Weifen aus Bösel. Die 21-Jährige, in diesem Jahr Teilnehmerin der Deutschen Meisterschaften der Jungen Reiter in Aachen, war als Ersatz für Bettina Eistel (Riepsdorf) kurzfristig ins deutsche Team gerückt. „Ich bin froh, dass mich mein Arbeitgeber dafür freigestellt hat“, sagte Weifen, die als angehende Industriekauffrau bei einem Büromöbelhersteller in Bösel arbeitet. Ihre erste WM beendete sie mit einem vierten Platz in der Einzelwertung.

Zum Abschluss präsentierte sie ihren Don Turner in einer neuen Kür mit Dreierwechseln, Galopppirouetten, Trab- und Galopptraversalen. „Ich musste zwischendurch etwas improvisieren, damit es mit der Musik passt“, sagte sie hinterher. Für ihre Vorstellung vergaben die Richter 70,95 Punkte. „Ich hatte eigentlich gehofft, auf 75 Punkte zu kommen“, sagte Lena Weifen ein bisschen enttäuscht. Britta Bando tröstete. „Das hast du toll gemacht“, sagte sie und weiter: „Ich bin stolz auf die beiden jungen Reiterinnen in meinem Team. Sie haben sich bei ihrem ersten Championat sehr gut verkauft.“

Endergebnis Para-Equestrian Kür Grade IV

Gold: Sophie Wells (GBR) mit Pinocchio; 78,500

Silber: Michele George (BEL) mit FBW Rainman; 78,050

Bronze: Frank Hosmar (NED) mit Tiesto; 77,250
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7. Juliane Theuring (Duisburg) mit Empaque IV; 72,650
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9. Lena Weifen (Bösel) mit Don Turner; 70,950

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