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WEG Kentucky: Deutsche Voltigierer in allen Disziplinen auf Medaillenkurs

Deutsches Team geht in Führung

Lexington/USA (fn-press). Die deutschen Voltigierer bleiben bei den Weltreiterspielen in Kentucky in allen Disziplinen auf Medaillenkurs. Der VV Ingelsberg übernahm nach Platz zwei in der Pflicht heute die Führung in der Zwischenwertung. Die Voltigiergruppe um Longenführer Alexander Hartl zeigte mit ihrem Pferd Adlon die beste Kür des Tages und erhielt 8,399 Punkte.

Damit beendeten die Bayern die erste Wertungsprüfung mit 7,698 Punkten und gehen auf Platz eins liegend in das Kürfinale am Sonntag. Auf Silber- und Bronzekurs sind Europameister Österreich (7,664) und die bis zur Kür führenden US-Amerikaner (7,655). Alle drei Mannschaften liegen nahezu punktgleich auf Augenhöhe und können am Sonntag Weltmeister werden. „Für den ersten Umlauf war das schon ganz gut“, sagte Alexander Hartl. „Es gab hier und da Kleinigkeiten, die wir besser machen können.“

Bei den Einzelvoltigierern meldete sich Doppelweltmeister Kai Vorberg (Köln) mit Sir Bernhard RS von der Wintermühle (Longenführerin Kirsten Graf) eindrucksvoll zurück. Im Technikprogramm am Freitag – Auftakt der zweiten Wertungsprüfung – war Vorberg nicht zu schlagen (8,328) und machte Punkte auf die Spitze gut. Bei Durchsage der Wertung ballte er die Fäuste und freute sich über die gelungene Vorstellung. „Das Spiel ist erst vorbei, wenn es vorbei ist“, motivierte sich der Kölner. Noch einen Tag zuvor musste er einen Rückschlag hinnehmen und beendete nach Problemen in der Kür die erste Wertungsprüfung auf Platz drei. „Im Kürfinale ist jetzt alles möglich.“

Vorbergs Dauerkonkurrent Nicolas Andreani aus Frankreich mit Idefix de Braize zeigte im heutigen Technikprogramm leichte Schwächen (8,093) und büßte seinen Vorsprung auf Vorberg ein. Auch der nach der ersten Wertungsprüfung Führende, der Schweizer Patric Looser mit Record RS von der Wintermühle (8,060), konnte im Technikprogramm nicht an die Leistung seines Stallkollegen heranreichen und sah seinen gesamten Vorsprung schwinden. Daniel Kaiser (Delitzsch) mit Airbus (Irina Lenkeit) verringerte mit Platz vier im Technikprogramm weiter den Abstand zur Spitzengruppe. Gero Meyer (Västerås) hatte Pech, leistete sich aufgrund einer ungleichmäßigen Galoppade seines Pferdes Grand Gaudino (Dr. Silke Bartl) Ausführungsschwächen und musste sich mit Platz sieben im Technikprogramm (7,698) begnügen.

Bei den Damen zeigte Europameisterin Joanne Eccles mit W H Bentley das beste Technikprogramm (8,435). Sie übernahm damit auch die Führung in der Zwischenwertung. Auf Silberkurs vor dem Kürfinale am Samstag liegt Antje Hill (Neuss) mit Airbus (Irina Lenkeit). Die 23-Jährige glänzte mit starken Technikelementen und wurde mit 8,380 Punkten belohnt. „Auf den Vorbereitungszirkel lief es nicht so wie ich wollte, im Wettkampf passte dann aber alles“, freute sich Hill.

Ihre Trainingskollegin Simone Wiegele erwischte nicht ihren besten Tag. Nach starkem Beginn leistete sich die Siegerin der ersten Wertungsprüfung ungewohnte Schwächen bei zwei Technikelementen. Dadurch kam sie mit 7,888 Punkte nur auf Rang neun. „Mein Programm war anfangs richtig gut, bis zum Wackler im Seitwärtsstehen. Die Wiederholung des ‚Rads’ kostete dann noch mehr Punkte.“ Die jüngste deutsche Starterin im Einzelvoltigieren, Sarah Kay (Sörup), wurde mit Weltoni RS von der Wintermühle (Alexandra Knauf) in der dritten Teilprüfung 13te (7,445).

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