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Chatsworth: Erfolgreiches Wochenende für Bettina Hoy

Hoy Zweite auf der ersten Station der Event Rider Masters (ERM)

Chatsworth/GBR (fn-press). Ein hocherfolgreiches Wochenende hat Vielseitigkeitsreiterin Bettina Hoy (Rheine) hinter sich. Nach ihrem nur kurzen Auftritt im CCI4* Badminton belegte sie mit Designer im britischen Chatsworth Platz zwei in der ersten Wertungsprüfung der Event Rider Masters-Serie. Darüber hinaus sicherte sie sich mit Seigneur Medicott den Sieg in einem weiteren CIC3*.

„In Badminton war ich selbst nicht ganz fit, dafür Designer umso mehr“, sagte Bettina Hoy, die ihren Start im berühmten CCI4* nach einem Vorbeiläufer im Gelände frühzeitig abbrach. „Aber wie meine Mutter schon immer sagte: Wer weiß, wofür ist gut war. Denn über den Kurs ist ja viel diskutiert worden." In Chatsworth nun klappte es für Bettina Hoy und ihren Westfale (v. Dali x) wie am Schnürchen. Mit einem Endstand von 40,6 Minuspunkten musste das Paar in der ERM-Prüfung lediglich der Britin Gemma Tattersall mit Qicklook V den Vortritt lassen. Dritter wurde der Franzose Thomas Carlile mit Upsilon (42,2).

Tattersall war übrigens die erste Frau, die eine Station der ERM-Serie gewinnen konnte. Die Serie wurde im letzten Jahr ins Leben gerufen und ist mit einem für die Vielseitigkeit sehr hohen Preisgeld von insgesamt 400.000 britischen Pfund dotiert. "Das ist eine tolle Chance für uns und es ist schade, dass bislang so wenig Deutsche daran teilnehmen“, sagte Bettina Hoy. 2016 bei der Serien-Premiere war sie sogar die Einzige. In diesem Jahr wird sich das jedoch schon deshalb ändern, weil die siebenteilige Serie nun erstmals auch außerhalb von England Station macht: im Rahmen des Wiesbadener Pfingstturnieres vom 2. bis 5. Juni sowie in Jardy/Frankreich am 15. und 16. Juli. Die Besonderheit der ERM-Wertungsprüfungen, die prinzipiell als Drei-Sterne-Kurzprüfung ausgeschrieben sind: „Die Dressur wird zur Musik geritten, wobei man sich selbst aus einer Liste zwei Songs aussuchen kann. Das sorgt für eine tolle Atmosphäre und macht richtig Spaß“, erklärt Bettina Hoy. Am zweiten Tag folgt dann vormittags das „wirklich anspruchsvolle“ Springen, in dem bereits in umgekehrter Reihenfolge zum Dressurergebnis gestartet wird. Der Geländeritt macht den Abschluss. Maximal 40 Paare dürfen pro Station an den Start gehen, je Reiter ist nur ein Pferd erlaubt. Die Auswahl erfolgt an Hand der Weltrangliste.

Ähnlich erfolgreich wie sein Stallkollege Designer war in Chatsworth der elfjährige Westfale Seigneur Medicott (v. Seigneur d'Alleray xx), mit dem Bettina Hoy ein weiteres CIC3* mit 41,3 Minuspunkten vor dem Australier Bill Levett mit Athleet V (50,4) und der Britin Emma Forsyth mit Soltair Justice (53,6) gewinnen konnte. Nächstes großes Ziel für beide Pferde ist nun der Start in Luhmühlen.

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