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Redefin: Sieg für Holger Wulschner

Michael Kölz und Michel Hendrix teilen sich Platz drei

Redefin (fn-press). Zum ersten Mal in seiner Karriere gewann Holger Wulscher (Passin) den Großen Preis bei „seinem“ Mecklenburger Turnier in Redefin. Vor der imposanten Kulisse des Landgestüts ritt der 53-Jährige den Holsteiner Casall-Sohn Cha Cha Cha in fehlerfreier Bestzeit ins Ziel.

„20 Jahre habe ich es versucht, jetzt endlich hat’s geklappt“, sagte Holger Wulschner nach seinem Gewinn des Großen Preises in Redefin. Das Publikum des CSI3* jubelte ausgelassen, dass sein Mecklenburger Spitzenreiter endlich den wohlverdienten Triumph genießen konnte. Selbstverständlich war der erste Platz gewiss nicht, denn der zwölfjährige Hengst musste sieben Monate verletzungsbedingt pausieren. „Ich möchte mich bei meiner Frau Astrid bedanken, sie hat das Pferd wieder behutsam aufgebaut, es ist eigentlich ihr Sieg“, sagte Wulschner. Das Paar hatte das Stechen in schnellen 39,82 Sekunden absolviert.

Als vorletzter Starter musste der 53-jährige Wulschner nur noch den Ritt seines Kollegen Andre Thieme (Plau am See) abwarten. Dessen erst neunjähriger Hengst Coupertino v. Contendro leistete sich allerdings Fehler, so dass Wulschners Sieg perfekt war. Auf dem zweiten Platz behauptete sich der hierzulande noch recht unbekannte Niederländer Doron Kuipers. Der 26-Jährige, der sein Land schon bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter vertrat, benötigte mit dem Holsteiner Wallach Charley (v. Calido I) 40,88 Sekunden.

Auf die hundertstel Sekunde gleich schnell beendeten Michael Kölz aus dem sächsischen Leisnig und der amtierende niederländische Vize-Meister Michel Hendrix das Stechen (41,56). Kölz hatte in Redefin den eleganten Moritzburger Landbeschäler FST Dipylon v. Dingliger gesattelt. Hendrix (30), Neffe des einstigen Olympiareiters Emilie Hendrix, war mit dem KWPN-Wallach Baileys ebenfalls fehlerfrei geblieben. Für den Gast aus den Niederlanden verlief das Wochenende äußerst erfreulich, denn im zweitwichtigste Springen des Turniers, dem Championat, hatte er einen Tag zuvor den zweiten Platz belegt. Diese Prüfung gewann ebenfalls ein Mecklenburger: Heiko Schmidt aus Neu-Benthen und der Hengst Chap, Oldenburger Springpferd v Cellestial,  waren in der Siegerrunde das schnellste Paar.

Während es im Parcours international zuging, waren die Dressurprüfungen in Redefin national ausgeschrieben. Den Grand Prix und den Grand Prix Special gewann Hartwig Burfeind mit dem neunjährigen Hannoveraner Hengst Fine Spirit v. Fidertanz. Der Hamburger Dressurausbilder, mehrmaliger Champion der Berufsreiter, erreichte im Grand Prix 74,033 Prozent, im Special wurden es 74,281. In beiden Prüfungen rangierte Isabell Freese, Bereiterin im Stall Schockemöhle, mit dem von Dorothee Schneider (Framersheim) übernommenen Hengst UllrichEquine’s St. Emilion an zweiter Stelle (72,367 bzw. 69,379).

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