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San Giovanni/Oliva: Sieg für Simone Blum

Laura Klaphake wird Zweite im Großen Preis von Oliva

San Giovanni/Oliva (fn-press). Die mehrwöchigen Turnierserien im Süden Europas führten an diesem Wochenende zu schönen deutschen Erfolgen. Im italienischen San Giovanni in Marignano in der Nähe des Badeortes Rimini siegte Simone Blum (Zolling) mit DSP Alice im Großen Preis der „Riviera Sun Tour“. Laura Klaphake (Steinfeld) wurde mit Silverstone G beim Turnier „Spring Met 2017“ im spanischen Mittelmeerort Oliva Zweite im Großen Preis.

Allmählich nähern sich die Turnierserien dieses Frühjahrs in Südeuropa ihrem Ende, manche wie die Sunshine Tour in Vejer de la Frontera sind bereits abgeschlossen. An diesem Wochenende starteten zahlreiche deutsche Reiterinnen und Reiter im Oliva (Spanien) und in San Giovanni (Italien). Die Deutsche Meisterin der Springreiterinnen 2016, Simone Blum (28) aus dem bayerischen Zolling, wusste ihre Chancen in Italien bei der Riviera Sun Tour zu nutzen. Mit ihrer zehnjährigen Stute Alice, Deutsches Sportpferd v. Askari, ritt sie der Konkurrenz im Großen Preis davon. Fehlerfreie 42,89 Sekunden reichten aus, um den Briten Keith Shore mit Mystic Hurrican auf den zweiten Platz zu verweisen (0/49,39). Marcel Marschall (Heiligkreuztal) hatte mit der Holsteiner Stute Utopia ebenfalls das Stechen erreicht, blieb aber nicht fehlerfrei (4/45,51). Es wurde Platz sieben.

Im spanischen Oliva musste sich die 23-jährige Laura Klaphake, amtierende Team-Europameisterin und Einzel-Bronzemedaillengewinnerin der Jungen Reiter, im Großen Preis dem Niederländer Ruben Romp äußerst knapp geschlagen gegeben. Der Sohn des einstigen Olympiareiters Bert Romp meisterte im Sattel der Zangersheider Stute Teavanta das Stechen in 40,94 Sekunden. Laura Klaphake und der schwedische Wallach Silverstone waren nur eine hundertstel Sekunde langsamer – Platz zwei. Dritte wurde die Neuseeländerin Samatha Macintosh mit dem Oldenburger Hengst Check In (0/41,32). Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) schloss den Großen Preis mit Platz sieben ab. Ihr belgischer Wallach Indi war zwar auch im Stechen fehlerfrei geblieben, hatte aber 44,51 Sekunden benötigt. Den achten Rang belegte der Baden-Württemberger Timo Beck (Kehl) mit dem Hannoveraner Chatinus (0/47,06).