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Hongkong: Doppelerfolg für Ahlmann und Beerbaum

Christian Ahlmann siegt mit Caribis Z, Ludger Beerbaum wird Zweiter mit Casello

Hongkong (fn-press). Nach den beiden CSI5* von Los Angeles im September und Paris Anfang Dezember 2016 machte das Turnier in Hongkong das Triple der Serie „Longines Masters“ komplett. Die deutschen Reiter trumpften bestens auf: Christian Ahlmann (Marl) und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) waren die herausragenden Akteure des mit rund 390.000 Euro dotierten Großen Preises: Platz 1 und 2.

26 Reiter gingen beim Finale der dreiteiligen Turnierserie „Longines Masters“ in Hongkong an den Start. Der Große Preis wurde über zwei Runden entschieden, wobei in der zweiten Runde die besten zwölf Reiter aus der ersten zugelassen waren und ihre Fehler „mitnahmen“. Ein Stechen fand nicht statt. Fünf Paare meisterten beide Umläufe ohne Fehler. Die Bestzeit im zweiten Durchgang erreichte Christian Ahlmann. Der 42-Jährige hatte den Zangersheider Hengst Caribis Z gesattelt, einen zehnjährigen Caritano-Sohn, der in den "dicken" Springen noch nicht so viel Erfahrung hat. In 37,94 Sekunden beendete das Paar die Prüfung, Ahlmann wurde mit einem Preisgeld von umgerechnet rund 125.000 Euro (brutto) belohnt.

Eine gute Sekunde mehr benötigten Ludger Beerbaum und sein 14-jähriger Holsteiner Olympiapartner Casello (Platz zwei, 0/38,58). Den dritten Platz belegte der für Österreich startende Max Kühner mit Cornet Kalua (Zuchtgebiet Deutsches Sportpferd), ebenfalls fehlerfrei in 38,85 Sekunden. Alle drei Großen Preise der Serie in Folge zu gewinnen und den Bonus von einer Million Euro zu kassieren, schafft derzeit kein Reiter. Daniel Deußer hatte in Los Angeles triumphiert, der Belgier Gregory Wathelet in Paris, und nun in Hongkong Christian Ahlmann.

Die weiteren deutschen Teilnehmer am Großen Preis verfehlten das Stechen. In den übrigen Springen des Turniers in Hongkong gelangen aber etliche Erfolge: Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) sicherte sich im Sattel der belgischen Stute Happiness gleich zwei Siege. Den Großen Preis beendete er mit Equita nach zwei Abwürfen jedoch nur an Position 18. GP-Sieger Christian Ahlmann ritt mit dem westfälischen Wallach Reavnir einmal auf Platz zwei, und Philipp Weishaupt sicherte sich mit der Hannoveranerin Call me Eva einen dritten Platz.

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