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Paris: Belgier Gregory Wathelet gewinnt die Longines Masters-Etappe

Platz drei für Daniel Deußer im Großen Preis

Paris/FRA (fn-press). Zum Sieg ritt der Belgier Gregory Wathelet mit Eldorado van het Vijverhof (0/41,86), Zweiter wurde der am Niederrhein lebende Ire Bertram Allen mit Hector van d‘Abdijhoeve (0/42,08). Mit dem dritten Platz beendete Daniel Deußer (Mechelen/Belgien) den Großen Preis von Paris. Im Sattel der zwölfjährigen belgischen Stute Equita van’t Zorgvliet, Tochter des Holsteiners Cassini I aus einer Darco-Mutter, meisterte er in 43,81 Sekunden das Stechen, für das sich acht Paare nach fehlerfreiem Umlauf qualifiziert hatten.

Das Pariser Turnier gehört zur Serie „Longines Masters“ und führt über die Fünf-Sterne-Veranstaltungen von Los Angeles, Paris und Hongkong – ein vergleichbarer Modus mit dem konkurrierenden „Rolex Grand Slam“, der Station beim CHIO Aachen, in Calgary (Kanada) und in Genf am kommenden Wochenende macht. Beide Serien der Uhrengiganten schütten für den Gesamtsieger enorme Preisgelder aus. Daniel Deußer hatte im September dieses Jahres den Großen Preis von Los Angeles gewonnen. Im Falle eines weiteren Sieges jetzt in Paris hätte er die Chance gehabt, im Februar in Hongkong um den Longines Masters-Gesamtbonus von 2,25 Millionen Euro für drei Siege in Folge zu kämpfen. Daraus wird nun nichts, der 35-Jährige und seine Equita wurden nach hochklassigem Pariser Stechen Dritte. Immerhin wurde dieser Platz auch noch mit einem Preisgeld in Höhe von 52.500 Euro versüßt. Den größten Batzen der mit insgesamt 350.000 Euro dotierten Prüfung sicherte sich der belgische Sieger Gregor Wathelet: 115.000 Euro.

Daniel Deußer war der einzige deutsche Teilnehmer, der ins Stechen einzog. Christian Ahlmann (Marl) und der belgische Hengst Epleaser (v. For Pleasure) hatten im Umlauf einen Fehler kassiert, Ludger Beerbaum gab mit seinem 17-jährigen niederländischer Erfolgshengst Chaman (v. Baloubet du Rouet) nach Fehlern auf. Deußer gelang neben seinem guten Ergebnis im Großen Preis auch noch ein weiterer Erfolg. So erzielte er im „Gold Cup“, der wichtigsten Prüfung am Turniersamstag, den zweiten Platz, diesmal mit dem zehnjährigen französischen Wallach Sweet de Beaufour, hinter Steve Guerdat (Schweiz) und Albführens’s Happiness.

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