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Pferdesport-Journalist Reiner Bollmann gestorben

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In der Deutschlandhalle 1989: (v.l.) Paul Schockemöhle, Dieter Ludwig (damals Chefreporter und Reitsportexperte beim Sport-Informations-Dienst „sid“), Reiner „Bolli“ Bollmann (NDR). Bei diesem Deutschlandhallenturnier kurz nach dem Fall der Mauer wurden vier Besucher aus der ehemaligen DDR von Paul Schockemöhle und Ulli Kasselmann zur damals anstehenden inzwischen weltbekannten Reitpferde-Auktion PSI nach Ankum bei Osnabrück eingeladen, vier Zuschauer durften zum Dressur-Weltcupfinale nach Dortmund über Ostern. Insgesamt waren 1.800 Besucher aus der DDR an jenem Samstag in der Deutschlandhalle, darunter ein Ehepaar aus Weißensee. Foto: Raimund Hesse

Hamburg. Im Alter von 68 Jahren starb der freie Pferdesport-Journalist Reiner Bollmann. „Bolli“, wie er gerufen wurde, arbeitete viele Jahre als Radio-Reporter für den Norddeutschen Rundfunk (NDR) und auch für den TV-Sender Eurosport. Der Hobbyreiter berichtete von vielen internationalen Turnieren, darunter dem Deutschen Derby in Hamburg, der Vielseitigkeit in Luhmühlen, von den ersten Weltreiterspielen 1990 in Stockholm, deutschen Meisterschaften, dem CHIO in Aachen und über die Riders Tour, dazu von Europameisterschaften und Weltcupfinals im Springreiten. Seine langjährige Lebenspartnerin Ilse Schulz sagt, er habe nicht gelitten, wäre in den letzten Jahren aber auch nie mehr gesund gewesen, der Tod habe ihn innerhalb von drei Tagen geholt.

Die Trauerfeier für den bei Kollegen und Aktiven wegen seiner Fairness geschätzten Reiner Bollmann, der am 24 November 69 Jahre alt geworden wäre, wird am morgigen Freitag, 11.August, gehalten ab 09.30 Uhr in der Feierhalle 2, auf dem Friedhof Hamburg Öjendorf.

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