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Goldenes Reiterkreuz für "Pony-Pabst" Heinz Bürk

Hohe Auszeichnung für über 60 Jahre Engagement im Pferdesport

Marbach (fn-press). Passender hätte der Rahmen nicht sein können: Während der Siegerehrung der internationalen Ponyvielseitigkeit in Marbach wurde der baden-württembergische Pony-Beauftragte Heinz Bürk mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet, überreicht von Bundestrainer Hans Melzer.

„Wenn Persönlichkeiten ausgezeichnet werden sollen, die sich über Jahrzehnte um eine Sache verdient gemacht haben, wird ja gerne von Urgestein gesprochen. Gelegentlich wird auch mal der Namenszusatz Papst verwendet, um die überragende Bedeutung der Person für eine bestimmte Sache zu unterstreichen. Einer, der sowohl den Titel des Urgesteins als auch den des Papstes – und zwar des Ponypapstes – verdient hat, ist Heinz Bürk“, begann Bundestrainer Fritz Lutter seine Laudatio.

Seit mehr als 60 Jahre engagiert sich der Architekt und ehemalige Leiter des Stadtbauamtes Bad Wildbad ehrenamtlich im Pferdesport. Bereits 1956 organisierte er das erste Voltigierturnier in Baden-Württemberg und war in die Leitung des bekannten Reit- und Springturniers in Donaueschingen eingebunden. In den 70er und 80er Jahren hat sich der 82-Jährige dann der Förderung des Ponysports verschrieben und betrat damit im Ländle Neuland. 1985 wurde er Pony-Beauftragter des Landespferdesportverbands. „Seine Hartnäckigkeit bei der Umsetzung seiner Ideen, sei es bei der Beschaffung von Sponsorengeldern, sei es bei der Initiierung hochkarätiger Ponyveranstaltungen, ist legendär“, sagte Fritz Lutter. In dieser Reihe steht auch die internationale Ponyvielseitigkeitsprüfung in Marbach, die es ohne sein Zutun nicht gäbe.

Sein Engagement machte aber nicht an den Grenzen Baden-Württembergs halt. Vielmehr überraschte Bürk als langjähriges Mitglied der Bundesjugendleitung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) immer wieder mit neuen Ideen und einer bemerkenswert scharfsinnigen Analyse, wenn es darum ging, den Ponysport auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen einzustellen. „An Heinz können sich auch alle, die 20 oder 30 Jahre jünger sind. Er ist mit 82 Jahren immer noch topfit und hoch engagiert“, sagte Lutter.

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