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Frankfurt: Hohe Auszeichnung für Hans-Peter Schmidt

Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes und FN-Präsidiumsmitglied erhält Reiterkreuz in Gold

Frankfurt (fn-press). Anlässlich des Internationalen Festhallenturniers in Frankfurt wurde Hans-Peter Schmidt (Nürnberg), langjähriger Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes sowie Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet.

Ort und Termin für diese Ehrung hätten nicht besser gewählt sein können. Denn beim Turnier in der Frankfurter Festhalle feierte der von Schmidt initiierte Nürnberger Burg-Pokal, die wichtigste Serie für sieben- bis neunjährige Spitzennachwuchspferde in der Disziplin Dressur, sein 25. Jubiläum.

Der 1942 im ostpreußischen Königsberg geborene Schmidt, der im Alter von vier Jahren nach Bayern kam, entdeckte schon in Kindertagen seine Liebe zum Pferd. 1960 wurde er Jugendmeister in Dressur und Springen des Verbandes Niederbayern/Oberpfalz. Der studierte Diplom-Kaufmann war mehr als 50 Jahre für die Nürnberger Versicherungsgruppe tätig und ist heute Ehrenvorsitzender der Aufsichtsräte des Unternehmens. Anfang der 90er Jahre lernte Schmidt Dr. Reiner Klimke kennen und konnte den erfolgreichsten Dressurreiter aller Zeiten davon überzeugen, sich für die Etablierung einer Förderserie für junge Dressurtalente einzusetzen. Damit war der Nürnberger Burg-Pokal geboren.

Welchen Stellenwert die Serie für den deutschen Dressursport in der Folgezeit bekommen sollte, zeigt der Umstand, dass Pferde, die am Nürnberger Burg-Pokal teilgenommen haben, bei internationalen Championaten wie Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften bis heute 129 (davon 53 Gold, 40 Silber, 36 Bronze) für Deutschland gewonnen haben. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro waren mit Desperados FRH, Weihegold OLD und Showtime FRH gleich drei Pferde im deutschen Gold-Team, die in den Jahren zuvor am Nürnberger Burg-Pokal teilgenommen hatten.

Seit 2002 leitet Schmidt als Präsident die Geschicke des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes. FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau würdigte in seiner Laudatio Schmidts große Verdienste, unter anderem um den Erhalt der Olympia-Reitanlage München-Riem. Zudem setzt sich Schmidt seit vielen Jahren engagiert für die Erhaltung des Kulturgutes Pferd sowie die Wahrung der Prinzipien der klassischen Reiterei und Pferdeausbildung ein. 2005 wurde er in das Präsidium der FN gewählt. 2010 zeichnete ihn die FN mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber aus.

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