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WM Zweispänner: Zwei Mal Silber für Deutschland

Sebastian Warneck holt seine achte WM-Medaille

Lipica/SLO (fn-press). Die deutschen Zweispännerfahrer sind erneut Vize-Weltmeister. Beim internationalen Championat im slowenischen Lipica gewann das Team aus Sebastian Warneck, Dennis Schneiders und Lars Schwitte die Silber-Medaille, zu dem gab es Silber in der Einzelwertung für Sebastian Warneck. Beste Einzelfahrerin ist Anna Sandmann auf Platz sieben.

Auch wenn die Silbermedaille den Deutschen nach Dressur und Marathon nahezu sicher war – die nachfolgenden Teams hatten mehr als 20 Punkte Abstand – zerrte die letzte Teilprüfung dieses Kombinierten Wettbewerbes doch an den Nerven aller Beteiligten. Als erstes mussten die Einzelfahrer Stefan Schottmüller (Kraichtal) und Arndt Lörcher (Wolfenbüttel) an den Start. Bei beiden fiel ein Kegel, hinzu kamen Zeitfehler. Mit 174,93 Punkten und Platz 15 beendete Schottmüller die WM, Lörcher kam auf insgesamt 175,36 Punkte (Platz 16).

Erster Mannschaftsfahrer war Dennis Schneiders, nach Dressur und Gelände lag der Mindener auf Platz elf. Er schaffte den Parcours zwar ohne Zeitfehler, musste aber an den Hindernissen sieben und 17 je einen Abwurf hinnehmen. Am Ende kamen für ihn 169,78 Punkte zusammen – Platz elf in der Einzelwertung. Ohne Hindernisfehler schaffte Anna Sandmann (Lähden) den anspruchsvollen Kegelparcours. Mit 3,76 Zeitfehlern konnte die erst 22-jährige Platz sieben in der Einzelwertung halten (163,98 Punkte). Nun ging es um das Mannschaftsergebnis: Für die ungarische Mannschaft, die nach Dressur und Gelände führte, hatte Vilmos Lazar zuvor 3,59 Punkte eingefahren. Lars Schwitte (Stadtlohn) erhöhte das Punktekonto des deutschen Teams um 5,59 Punkte und belegte am Ende mit 163,13 Punkten Platz fünf.

Der Rangsdorfer Sebastian Warneck musste nun Nerven bewahren: Es gelang, kein Abwurf, lediglich 2,54 Zeitfehler – das bedeutete Silber in der Mannschaft. Seine Einzelplatzierung hing von der Leistung der beiden vor ihm liegenden Beat Schenk (SUI) und Jozsef Dibak (ITA) ab: Schenk war langsamer und gewann am Ende Bronze; Dibak leistete sich zwei Abwürfe, 7,26 Zeitfehler und fiel auf Platz neun zurück. Silber für Warneck! Am Gesamtsieg des Ungarn Martin Hölle konnten auch dessen 6,24 Fehler im Kegelparcours nicht rütteln: Mit 148,90 Punkten gewann Hölle vor Warneck (158,85) und Beat Schenk (159,82). Die ungarische Mannschaft holte Gold mit 310,95 Punkten, Deutschland gewann Silber mit 315,30 Punkten, Bronze ging nach Frankreich (336,73 Punkte).

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