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CAI Windsor: Sieg für Zweispännerfahrer Lars Schwitte

Vierspännerfahrer Dritte im Nationenpreis

Windsor/GBR (fn-press). Der Schlosspark von Windsor war an diesem Wochenende Schauplatz eines internationalen Drei- und Viersterne-Fahrturniers. Unvergesslich sicher für einen Debütanten im „Garten“ der Queen: den Deutschen Lars Schwitte. Der Stadtlohner, der am kommenden Samstag seinen 42. Geburtstag feiern wird, ließ 23 Zweispännerfahrer aus zwölf Nationen hinter sich und gewann die Konkurrenz mit gut vier Punkten Vorsprung.

Die Grundlage für seinen Sieg legte Schwitte, 2016 Vierter der Deutschen Meisterschaft, mit seinen beiden KWPN-Wallachen Coenraad und Damico in der Dressur, die er mit 41,30 Punkten vor dem Windsor-Gewinner des vergangenen Jahres, Barry Capstick (IRL) und Baronin Amely von Buchholtz (ARG) gewann. Nach Platz vier im Marathon (Sieger hier Harry Verstappen, Niederlande) behielt Schwitte die Führung und gab sie auch trotz eines Fehlers im Kegelparcours nicht mehr ab. Zweiter der Gesamtwertung wurde der Franzose Michael Sellier, Dritter der Österreicher Gerald Rössler. Mit einem starken Marathon (Platz drei) kämpfte sich Arndt Lörcher nach Rang 13 in der Dressur auf Rang sechs der Zwischenwertung vor. 4,39 Punkte im Hindernisfahren brachten dem Niedersachsen aus Wolfenbüttel am Ende auf Platz vier in der der Gesamtwertung.

Fast hätte es auch für Pony-Vierspännerfahrerin Jaqueline Walter (Petershagen) zum Gesamtsieg gereicht. Die 25-jährige Sportsoldatin gewann nach Platz zwei in der Dressur souverän den Marathon und führte in der Zwischenwertung vor dem sechsmaligen Windsor-Gewinner Jan de Boer aus den Niederlanden. Mit 5,18 Punkten im Hindernisfahren fiel die amtierende Deutsche Meisterin aber hinter die Belgierin Tinne Brax, die als Einzige den Parcours fehlerfrei absolvierte, blieb zurück.

Bei den Vierspännern ging es nicht nur um Sieg und Platz in der Einzelwertung, hier wurde auch ein Nationenpreis entschieden. Wie gewohnt und uneinholbar (13 Punkte Vorsprung) gewann Boyd Exell die Kombinierte Wertung. Und dass, obwohl der Australier im Marathon dem Franzosen Edouard Simonet überraschend den Vortritt lassen musste. Bester Deutscher war auf Platz fünf Georg von Stein (Modautal). Der 44-jährige Deutsche Meister kam im Marathon als Vierter ins Ziel und machte so gegenüber der Dressur (Rang zwölf) einige Plätze gut. Teamkollegin Mareike Harm (Negernbötel) belegte am Ende Rang elf (Platz sechs in der Dressur), Rainer Duen (Minden) wurde Gesamt-13. Den Nationenpreis gewannen die Niederländer in der Besetzung Koos de Ronde, Ijsbrand Chardon und Theo Timmermann vor Belgien Edouard Simonet, Glenn Geerts, Dries Degrieck und Deutschland.

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