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Lyon: Isabell Werth gewinnt Weltcup

Dorothee Schneider auf Platz vier, Fabienne Lütkemeier wird Sechste

Lyon/FRA (fn-press). Sieg im Grand Prix, Sieg in der Weltcup-Kür: Isabell Werth (Rheinberg) war auch beim Weltcup-Turnier im französischen Lyon die Königin auf dem Viereck. Diesmal setzte sie den elfjährigen westfälischen Wallach Emilio ein und verwies mit über 86 Prozent die Spanierin Beatrice Ferrer-Salat und den Schweden Patrik Kittel auf die Plätze zwei und drei.

Den Auftakt der Weltcup-Saison in Herning (Dänemark) bestritt Isabell Werth mit ihrem Hannoveraner Don Johnson FRH, bei der zweiten Etappe qualifizierte sie den elfjährigen Westfalen Emilio für das Finale der Serie, das Mitte April in Paris ausgetragen wird. Im Messezentrum von Lyon präsentierte sich Emilio von seiner besten Seite. Der braune Wallach, Sohn des Ehrenpreis aus einer Cacir AA-Mutter, spulte das Pensum der Kür zur Musik von Beethoven und Pucchini routiniert und fehlerfrei ab. Mit 86,115 Prozent rangierte er souverän an der Spitze. Platz eins hatte das Paar auch schon am Vortag im Grand Prix mit 80,2 Prozent erzielt.

Das zweitbeste Ergebnis in der Weltcup-Kür gelang der Spanierin Beatrice Ferrer-Salat mit ihrem 16-jährigen westfälischen Wallach Delgado v. De Niro (82,63). Sie hatte den Platz mit dem Schweden Patrik und der Stute Deja getauscht, die als Zweite des Grand Prix in der Kür Rang drei belegten (81,555). In beiden Prüfungen an vierter Stelle folgte Dorothee Schneider (Framersheim) mit dem elfjährigen Sammy Davis jr., Deutsches Sportpferd v. San Remo (80,315). Auch Fabienne Lütkemeier (Paderborn) startete in Lyon in die Weltcup-Saison. Mit ihrem 17-jährigen Routinier D’Agostino FRH v. De Niro belegte sie in der Kür und im Grand Prix den sechsten Platz.

Die dritte Station des Weltcups – von insgesamt neun – führt die Aktiven nach Stuttgart (17. bis 19. November). Dort will Isabell Werth ihr Championatspferd Weihegold OLD an den Start bringen. Dann hätte die 48-Jährige schon zu Saisonbeginn drei Pferde fürs Finale qualifiziert. Als Titelverteidigerin ist sie zwar ohnehin startberechtigt, aber sie muss ihr Finalpferd in den Qualifikationen vorgestellt haben.

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