Ein nachdenklicher Beitrag ... von Ulli Holst, Buchautor: Aufs falsche Pferd gesetzt

 

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Frankfurt: Sammy Davis Jr. gewinnt Louisdor-Preis Finale

Saison 2017 mit einigen Neuerungen

Frankfurt (fn-press). Sammy Davis jun. heißt der diesjährige Sieger des Nachwuchspferde-Grand-Prix Louisdor-Preis. Im Sattel des bayerischen Wallach saß Mannschaftsolympiasiegerin Dorothee Schneider, die die Serie bereits 2011 mit der Stute Diva Royal gewann. Die Einlaufprüfung hatte am Freitag der Trakehner Heuberger TSF mit Anabel Balkenhol für sich entschieden. Die beiden belegten im Finale nach einer kleinen Schrecksekunde Rang sechs. Im kommenden macht der Louisdor-Preis übrigens auch in Oldenburg Station.

Der zehnjährige Samy Davis Jr. (von San Remo/Wenckstern) konnte sich mit 75.44 Prozent an die Spitze des hochkarätigen Starterfelds im diesjährigen Louisdor-Preis Finale setzen. Vorgestellt wurde der bayrisch gezogene Hengst von keiner geringeren als Mannschaftsolympiasiegerin Dorothee Schneider (Framersheim). Knapp geschlagen geben musste sich Sam’s Ass (von Samarant/Pink As), der unter Isabel Freese (Mühlen) starke 75.3 Prozent für seine ausdrucksstarke und lektionssichere Vorstellung bekam. Auf Rang drei konnte sich die gebürtige Britin Susan Pape behaupten. Sie setzte den neunjährigen Rapphengst Harmony’s Don Noblesse (von Dancier/Don Davidoff) gekonnt in Szene und wurde mit 72.82 Prozent belohnt.

Der Louisdor-Preis, präsentiert von der Lieselott und Klaus Rheinberger Stiftung, richtet sich an qualitätsvolle Nachwuchspferde, die erste Erfahrungen in Grand Prix-Prüfungen sammeln. Heutige Spitzenpferde wie El Santo NRW, Dablino FRH und Weihegold OLD, die Deutschland überaus erfolgreich bei Championaten vertraten, gehören zu den Siegern der Serie. Auch in diesem Jahr hatten sich wieder zehn Paare für das Finale im Rahmen des Frankfurter Festhallenturniers empfehlen können.

Die acht- bis zehnjährigen Finalisten bewiesen am Sonntagmorgen ausnahmslos, dass sie sich auf dem richtigen Weg in den internationalen Grand-Prix-Sport befinden. Einige Pferde ließen sich heute noch ein wenig von der eindrucksvollen Kulisse der Festhalle beeindrucken, sodass ein Großteil des Starterfelds noch mit kleinen Fehlern zu kämpfen hatte. „Diese lassen jedoch keinerlei Aussagen über die Grundqualität und Perspektive der Pferde treffen, sondern beweisen lediglich, dass die Pferde Willen und Kampfgeist mitbringen“, lobte Kommentator Dr. Dietrich Plewa das sportliche Niveau des diesjährigen Finals.

Der Siegesritt von Dorothee Schneider und Samy Davis Jr. bestach nach Plewas Worten besonders durch die kraftvollen Trabverstärkungen und schon sehr zentrierte Pirouetten. Auch in Piaffe und Passage konnte der bayrische Hengst mit Ausdruck und sicheren Übergängen punkten, kommentierte Dr. Plewa den Ritt des Siegerpaares. Den kleinen Wechselfehler zwischen den beiden Pirouetten kommentierte seine Reiterin charmant mit den Worten: „Er will eben zeigen, was er kann. Sammy ist ein sehr einfallsreiches Pferd in seiner Art sich zu bewegen, sehr intelligent und er lernt sehr schnell. Es macht jeden Tag riesig Spaß mit ihm zu arbeiten." Der Louisdor-Preis sei eine ideale Möglichkeit, um die jungen Pferde auf den großen Sport vorzubereiten. "Um diese Serie werden wir im Ausland beneidet. Ich bin sehr dankbar, dass wir sie haben."

Die gestrige Siegerin des Nürnberger Burgpokal-Finals, Isabel Freese (Oldenburger Münsterland), hatte mit Sam’s Ass noch ein zweites vielversprechendes Nachwuchspferd mit nach Frankfurt gebracht. Der neunjährige Hannoveraner-Wallach wurde von Dr. Plewa besonders für seine enorme Kadenz und Lastaufnahme im Verlauf der gesamten Prüfung gelobt. Ähnlich wie bei ihrem gestrigen Siegerpferd Vitalis schätzt seine Reiterin an ihm besonders seinen Ehrgeiz und seine Arbeitsbereitschaft. Der drittplatzierte Harmony’s Don Noblesse unter Susan Pape (Neuhaus-Oste), spielte sein sagenhaftes Talent für die versammelten Lektionen voll aus und bringt laut Dr. Plewa somit alles mit, was ein typisches Grand-Prix-Pferd ausmacht.

Der Gewinner des Otto-Lörke-Preises, Heuberger TSF (von Imperio/ Michelangelo), der unter Anabel Balkenhol (Münster) die Einlaufprüfung noch für sich entschied, ließ sich von der Atmosphäre der üppig dekorierten Halle doch noch beeindrucken und landete in der Finalprüfung mit 68.74 Prozent auf Rang sechs. Vor allem die kleinen Nikoläuse rund um das Dressurviereck hatten den jungen Hengst erschreckt. „Heuberger hat an diesem Wochenende gezeigt, dass er es kann. Er ist ein junges Pferd und darf sich auch mal beeindrucken lassen“, resümierte seine Reiterin den Finalritt.
Auch bei den weiteren Platzierten und Finalisten rechnet Kommentator Dr. Plewa fest mit einer erfolgreichen Laufbahn im internationalen Dressursport und lobte schlussendlich nochmals das hohe Niveau der talentierten Nachwuchspferde. sk

2017 gibt es eine zusätzliche Finalqualifikation in Oldenburg

Im kommenden Jahr wird es einige Neuerungen im Louisdor Preis geben. Anstelle der Final-Qualifikationen in München und Donaueschingen rücken das Wiesbadener Pfingstturnier und das internationale Turnier Darmstadt-Kranichstein in das Programm. Weiterhin erhalten die besten zwei Paare eines jeden Qualifikationsturniers eine Starberechtigung für das Finale in Frankfurt. Außerdem dürfen die besten drei Paare jeder Qualifikation beim Agravis-Cup antreten. Das internationale Hallenreitturnier in Oldenburg ist 2017 die sechste und letzte Möglichkeit, sich für das Finale zu qualifizieren. Mit dieser neuen Etappe unter dem Hallendach sollen die jungen Pferde noch besser auf die Aufgaben im Finale beim Frankfurter Hallenreitturnier vorbereitet werden. Zusätzlich zu den 15 startberechtigten Paaren vergibt Bundestrainerin Monica Theodorescu drei Wildcards. Insgesamt dürfen also 18 Paare beim Agravis-Cup antreten. Die zwei besten unter denjenigen, die sich bisher noch nicht für das Finale qualifizieren konnten, erhalten in Oldenburg eine Startberechtigung für Frankfurt. Somit umfasst das Starterfeld im Finale im kommenden Jahr erstmals zwölf Paare.

Die Stationen des Louisdor Preises 2017 im Überblick:

  • Horses & Dreams Hagen a. T.W. (26. April bis 01. Mai)
  • Wiesbadener Pfingstturnier (02. bis 06. Juni)
  • Dressurgala Heroldsberg (23. bis 25. Juni)
  • Schenefelder Sommerturnier (17. bis 20. August)
  • Darmstadt-Kranichstein (21. bis 24. September)
  • Agravis-Cup Oldenburg (02. bis 05. November, Halle)
  • Int. Festhallen Reitturnier Frankfurt (14. bis 17. Dezember, Finale)

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Im Blickpunkt ...

An dieser Stelle weisen wir auf besonders interessante Beiträge auf unseren Portalseiten hin:

  • Bildschirmfoto 2017 07 17 um 14.44.23Jappeloup – Eine Legende ist ein französischer Spielfilm von Christian Duguay aus dem Jahr 2013, der als deutsche TV-Premiere am 17. Juli 2017 um 22:50 Uhr im MDR-Abendprogramm gesendet wurde. Er beschreibt, an tatsächliche Ereignisse angelehnt, Pierre Durands Aufstieg vom einfachen Springreiter zum Gewinner der Olympischen Spiele in Seoul 1988 mit seinem Pferd Jappeloup de Luze, das ursprünglich als zu klein angesehen wurde, um erfolgreich Springreit-Turniere bestreiten zu können.
  • Film nicht gesehen? Wir stellen eine Rezension zur Jappeloup-DVD zur Verfügung, die 2014 erschienen ist:
  • Der LINK zum kostenlosen DOWNLOAD

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