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Specials

Drei hohe Chargen vom Landgestüt Warendorf fristlos entlassen

Ministerium hält sich bedeckt

01 rimkus 2012In den Mund gelegt: „Oh, nun bin ich ohne Job ..“ - Neben der fristlosen Kündigung blickt Susanne Schmitt-Rimkus nun dem Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen entgegen. Foto: PSZ-ArchivWarendorf. Laut Meldung der „Dülmener Zeitung“ am Dienstag, 07.03.2017, wurde der früheren Leiterin des Landgestüts in Warendorf und zwei engen Mitarbeitern fristlos gekündigt, freigestellt waren sie bereits seit einem Jahr.

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Causa Landgestüt Warendorf: Susanne Schmitt-Rimkus kommissarisch abgelöst

NRW-Umweltministerium reagiert mit drastischer Konsequenz

Düsseldorf/Warendorf. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Münster wegen des Verdachts der Vorteilsannahme gegen drei leitende Mitarbeiter des Landgestüts Warendorf ermittelt. Unter anderem wurden die Büros von LKA-Beamten durchsucht, sicher gestellt wurden Computer und anderes mutmaßliches Beweismaterial. Heute Nachmittag gab es von Seitens des Arbeitgebers des Landgestüts - das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen - eine mehr als brisante Information.

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Das Schweigen: NRW-Landgestüt - aufsichtsführendes NRW-Umweltministerium vorerst stumm

 01 montage gefundenes fressen f kritikerFür die Kritiker der Landgestüte kommt das jüngste Ermittlungsverfahren einem „gefundenen Fressen“ gleich - um es mit dem Volksmund auszudrücken. Fotomontage: www.pferdesportzeitung.de

Kommentar zum Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter des Landgestütes Warendorf

Was die Ermittlungen gegen drei Mitarbeiter des Landgestütes ergeben werden, darüber wollen und können wir hier nicht spekulieren. Aber einen Effekt wird dieser Vorgang - Skandal wollen wir es in dieser Phase nicht nennen - auf jeden Fall mit sich bringen: die öffentliche Diskussion um die Daseinsberechtigung der Landgestüte überhaupt.

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Landgestüt Warendorf: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Leitungsebene

01 rimkusLandgestüts-Leiterin Susanne Schmitt-Rimkus wird im Zuge der anstehenden Ermittlungen gegen leitende Mitarbeiter in nächster Zeit keine Langeweile haben. Foto: pferdesportzeitung.deWarendorf. Das Nordrhein-Westfälische Landgestüt in Warendorf hat in seiner mehr als 175-jährigen Geschichte schon manchen illustren Gast gesehen. Beamte des Landeskriminalamtes NRW und der Staatsanwaltschaft Münster haben das Landgestüt in Warendorf durchsucht. „Drei Personen aus der Führungsebene" wird Vorteilsannahme in Bezug auf eine Reise in den arabischen Raum vorgeworfen.

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Offener Brief von Carola Kuhlmann: Geht´s Ihnen jetzt besser, Herr Schettler?

Als „einfacher Züchter“ (Deklaration Schettler) möchte ich sagen, „ jetzt reicht´s“!

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Westf. Pferdestammbuch: Volles Haus bei der Marler Züchterversammlung

01 DSC 9296Gegenwart und Zukunft des Westfälischen Pferdestammbuches sind alles andere als berauschend. Archivfoto: PSZ

Marl. Der Kreisvorstand Recklinghausen im Westfälischen Pferdestammbuch hatte am Montagabend zu einer offenen Mitgliederversammlung und zur ebenso offenen Diskussion mit dem geschäftsführenden Pferdestammbuch-Vorstand geladen. Es kamen alle!

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Klartext in Westfalen: Recklinghäuser Züchter laden zur offenen Mitgliederversammlung

gesagt ist gesagtGesagt war gesagt, am 22. April 2013 von Vorstandsmitglied Ralf Johanson beim anschliessenden Pressegespräch: „Wir brauchen keinen Finanzminister …“. Um den Faden ironischer Weise weiterzuspinnen wird wohl im übertragenden Sinn ein Goldesel gebraucht, um die nicht so üppige Finanzlage aufzubessern. Ob Johanson alle Fragen der Teilnehmer auf der kommenden offenen Mitgliederversammlung zur Zufriedenheit aller beantworten wird, bleibt abzuwarten. Foto: Raimund Hesse

Marl. Der Kreis Recklinghausen bildet in Westfalen den Übergang vom Münsterland zum Ruhrgebiet und zugleich auch die Grenze zum Rheinland. Züchterisch liegt er als Wirkungsstätte eines Perseus und eines Pilatus, sowie als Geburtsstätte der internationalen Top-Vererber Polydor und Pilot (beider von Pilatus) sowie ganz aktuell des Bundes-Champions Escolar von Estobar seit Jahrzehnten im Zentrum des Geschehens.

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Westf. Pferdestammbuch: Neuer Vorstand gewählt

500 DSC 1456Ralf Johanshon ist der „Neue“ an der Verbandsspitze. Archivfoto: Raimund Hesse

Münster-Handorf. Auf einer außerordentlichen Versammlung wählten die Delegierten des Westfälischen Pferdestammbuches am 13. Mai in Münster-Handorf einen neuen Vorstand für den mit rund 7.700 Mitgliedern und knapp 9.200 eingetragenen Stuten zweitgrößten deutschen Pferde- und Ponyzuchtverband.

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Westf. Pferdestammbuch: Staatsanwalt stellte Ermittlungsverfahren gegen Marahrens und Richter ein

maha richtDr. Friedrich Marahrens (l.) und Bernd Richter. (Fotos (2): RaiHe

Münster-Handorf. Anlässlich der aktuellen Entscheidungen der Staatsanwaltschaft Münster bezüglich der Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Zuchtleiter und Geschäftsführer des Westfälischen Pferdestammbuches, Dr. Friedrich Marahrens, und den Vermarktungsleiter, Bernd Richter, teilt das Westfälische Pferdestammbuch folgende Informationen mit:

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Westf. Pferdestammbuch: Peinlicher geht`s nicht mehr


KOMMENTAR zum Desaster eines bäuerlich wirkenden Possenspiels

 das war es dann… und dann blieben nur noch DREI übrig. Daumen hoch war vor einem Jahr einmal das Motto aller der auf dem Foto abgebildeten Personen. Nicht mehr im Vorstand: (v.l.) Karl August Schule Varendorff, dahinter verdeckt Klaus Scherenberg, „Auslöser“ Günter Voss, Beatrice von Kanne und Karl-Hubertus von Beverfoerde - alle mit einem roten X für Vergangenheit versehen. Auf der Brücke stehen nun Ralf Johanson (hintere Reihe in der Mitte), rechts daneben Egbart Bispinghoff und rechts aussen Dr. Lutz Ahlswede.

Münster. Freiherr Karl Hubertus von Beverfoerde (Ostbevern) war vor einem Jahr, am 23. April 2012, nach seiner Neuwahl zum ersten Vorsitzenden des Westfälischen Pferdestammbuches noch voller Zuversicht: „Eine interessante Zeit der Zusammenarbeit wartet auf uns – wir gehen das geschlossen an und werden versuchen alles zu meistern!“ Bei dieser wohl gut gemeinten Prognose, und hier liegt insbesondere die Betonung auf „… werden versuchen alles zu meistern!“, hatte er wohl nicht daran gedacht, dass er 12 Monate später durch seinen Rücktritt, wenn auch aus Solidarität zum Vorstandskollegen Günter Voss (Coesfeld), die „interessante Zeit der Zusammenarbeit“ beendete. So geschehen gestern auf der ordentlichen Delegiertenversammlung am 22. April 2013, nachdem die von Voss gestellte Vertrauensfrage mit 40 Ja-Stimmen und 66 Nein-Stimmen für ihn nach hinten los ging. Drei weitere Rücktritte von Beatrice Freifrau von Kanne (Kreis Höxter/Warburg), Klaus Scherenberg (Kreis Ennepe-Ruhr) und Karl-August Schulte-Varendorff (Kreis Steinfurt) folgten, im Amt verblieben Dr. Lutz Ahlswede (Münster), Ralf Johanshon (Kreis Warendorf) und Egbert Bispinghoff (Kreis Unna).

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