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Recht: Betrug und Tierquälerei

Haft für Pferdehändler

Augsburg. Wegen mehrfachen Betrugs, Tierquälerei und Urkundenfälschung wurde ein Pferdehändler aus dem schwäbischen Landkreis Augsburg zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Nach Ansicht des Gerichts hatte der 42-Jährige über mehrere Jahre kranke Pferde aus dem Ausland gekauft und dann weiterveräußert. Die Verletzungen oder Verhaltensauffälligkeiten der Pferde soll der vorbestrafte Angeklagte mit Arzneimitteln beziehungsweise Beruhigungsmitteln gegenüber seinen Kunden verschleiert haben. In einem Fall wurde so ein mit Psychopharmaka ruhig gestellter Wallach als Therapiepferd verkauft. Ohne Medikation zeigte sich das Tier als aggressiv und dominant.

Insgesamt entstand acht Geschädigten dadurch ein Schaden von mehr als 10.000 Euro. Zusätzlich hat der Beschuldigte in zwei Fällen Pferde aus Frust und Jähzorn unter anderem mit einem Holzstock minutenlang geschlagen. Einem Amtstierarzt hatte er bei einer Kontrolle im  Februar 2010 zwei gefälschte Equidenpässe vorgelegt.

 

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