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Gerichtsurteil zu Kissing Spines

Nürnberg. Ist der Käufer eines Pferdes privater Verbraucher und der Verkäufer Unternehmer – also zum Beispiel gewerbsmäßiger Züchter, kommen die Regelungen des Verbrauchsgüterkaufrechtes zum Tragen.

Werden beim verkauften Pferd Kissing Spines festgestellt, ist dies generell ein Mangel, der dem Käufer das Recht einräumt, vom Kaufvertrag zurückzutreten, also den Kauf rückgängig zu machen.

Begründung des Landgerichtes Nürnberg-Fürth hierfür (Aktenzeichen 14 O 10670/07): Es handelt sich bei Kissing Spines nicht um ein plötzlich auftretendes Phänomen, sondern um eines, das zu seiner Ausbildung eine gewisse Zeit braucht.

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