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Deutschland zu Pferd: Eine Idee aus der Eifel vernetzt sich bundesweit

600px buchcover homepageBei Martin Stellberger (www.Stellberger.de und Mit-Autor des PRESSEDIENSTES www.pferdesport-bw.de) wurde 1990 eine Idee geboren: „Ich möchte als Wanderreiter einmal die gesamte ehemalige innerdeutsche Grenze abreiten!“ Vom Dreiländereck Bayern-Sachsen-Tschechien bis zur Ostsee! Warum nur hat es 20 Jahre gebraucht, um diese Idee zu verwirklichen? In unserem PDF-Special ist dieser Grenzreiter-Ritt nachzulesen, der Link zum kostenlosen Download: www.pferdesportzeitung.de/pdf-galerie2/download/2-pdf-ausgaben/2-wanderreiten-20-jahre-deutsche-einheit

Greven. Es tut sich etwas in der deutschlandweiten Wanderreiter-Szene: Was sich vor rund 20 Jahren in der Eifel mit dem Verein „Eifel zu Pferd“ gründete, soll nun bundesweit Reiter und Fahrer begeistern - der sanfte Reittourismus. Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Deutschland zu Pferd“ gibt es seit dem Frühjahr 2016. Sie soll einen Meilenstein in der Entwicklung des Reittourismus in Deutschland setzen.

Die Arbeitsgemeinschaft hat das Ziel, den Reittourismus bundesweit zu vernetzen und Gästen, die ihre Urlaubszeit mit dem Pferd verbringen möchten, eine zentrale Anlaufstelle zu geben. Thomas Kubendorff ist der neue Vorsitzende dieser Bundesarbeitsgemeinschaft und sieht das Potential in den bundesweit 1,7 Millionen Reitern, Fahrern und Voltigierern sowie in rund elf Millionen Menschen mit Interesse am Thema Reiten und Pferdesport.

Wie Erfolgsgeschichten oft beginnen, keimte die Idee im Kleinen: Es begann mit der Erfahrung einer Wanderreiterin in Frankreich und guten Bekannten von Rolf Roßbach, der heutige Vorsitzende von „Eifel zu Pferd“. Das könnte man besser machen, meinte Roßbach vor rund 20 Jahren. Seitdem hat der Verein unter dem Dach „Eifel zu Pferd“ rund 40 Wanderreitstationen organisiert, die sich freiwillig einer Qualitätssicherung unterziehen, angelehnt an die Erfordernisse der Tourismusbranche. Jedes Jahr erscheint ein Katalog und wird an rund 10 000 feste Adressen verschickt. Nun gibt Roßbach, Gründungsmitglied von „Deutschland zu Pferd“, seinen langjährigen Erfahrungsschatz aus der Zeit als Vorsitzender von „Eifel zu Pferd“ auf ein erweitertes Tableau weiter. Die gemeinsame Online-Plattform www.deutschlandzupferd.de ist kürzlich ans Netz gegangen und bietet Interessenten schon jetzt einen Überblick über die Regionen, in denen ein Urlaub zu Pferd angeboten wird. Weitere Regionen werden folgen.

Willkommen!

... so werden die Besucher auf der neuen Webseite begrüßt: Möchten Sie das Reiten und Kutsche fahren von der Pike bis zur Profi-Klasse, klassisch-englisch oder Westernreiten erlernen oder verbessern? Sie sind im Urlaub und wollen eine Pferdeveranstaltung besuchen? Sie haben keine Zeit, Hunderte von Webseiten zu durchwühlen – wählen Sie eine Region, eine Urlaubswelt, eine Veranstaltung und erfahren Sie alles Wissenswerte mit ein paar Klicks. Wir wünschen Ihnen viel Freude am Pferdetourismus.

Regionen

Von der Nord- und Ostsee bis zum Bodensee, vom Rhein bis zur Oder sehen Sie die pferdetouristischen Regionen in Deutschland auf einen Blick. Aktuell stehen bis jetzt folgende Reitregionen im Portal: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Münsterland, Eifel, Westerwald und Taunus, Hunsrück, Pfalz, Saarland.

Wo ist Baden-Württemberg?

Der Südwesten unserer schönen Wanderreiter-Republik ist noch nicht auf der Seite erfasst. Dennoch gibt es auch hier umfangreiche Angebote und die sind auch im Internet zu finden. Man schaue nach unter: www.pferdeurlaub-bw.de. Hier sind die Regionen Baden-Württembergs dargestellt, in denen es Wanderreit-Stationen gibt. Es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis sich auch diese dann in Deutschland zu Pferd finden. Es lohnt sich auf jeden Fall, diesen Gedanken aufzugreifen.

Kontakt:

Bundesarbeitsgemeinschaft Deutschland zu Pferd e.V.
c/o Münsterland e.V.
am FMO Flughafen Münster/Osnabrück
Airportallee 1
48268 Greven
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Ansprechpartner

Marion Pleie
Telefon +49 (0)2571 949305
Fax +49 (0)2571 949365