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WEG-Tipp: The Ranch oder "Im Tal des Verlorenen Flusses" - rund um die Weltreiterspiele

Ganz besondere Reiseerinnerungen von Martin Stellberger

Unser Reiseleiter Burkhard fährt uns von French Lick/Indiana (USA) hinaus zur Ranch von Jerry Fuhs. Uns zwei Journalisten aus Deutschland, Cornelia Dreyer-Rendelsmann und mir, will er die Ranch und das Ranchleben zeigen. Gespannt verfolge ich die Route, die neben dem Sulphur Creek verläuft. Mir kommt meine Jugendlektüre in den Sinn: Karl May respektive Old Shatterhand und sein Freund Winnetou könnten hier geritten sein, wo die kleine, schmale Straße zur Ranch führt.

In meinen Gedankenspielen war die Straße nicht geteert ... der Staub wirbelt unter den Pferdehufen von Hatatitla und Iltschi auf. Die Reiter verlangsamen ihr Tempo und entdecken die Häuser der Ranch, versteckt unter riesigen Walnussbäumen. Aus grob gezimmerten Balken, aus hartem, dauerhaftem Hickory-Holz, stehen mehrere Häuser unter  den Bäumen. Ein freundlich bellender Hund läuft den beiden Reitern entgegen. Augenblicke später tritt ein Mann aus einem der Häuser und winkt die Reiter zu sich, begrüßt sie herzlich... Meine Träumerei wird etwas unsanft unterbrochen.

„Schau da rüber, Martin!“ sagt Burkhard, unser Reiseleiter, ein Deutscher, der in USA lebt und sich mit seiner Mannschaft auf Reisen im Mittleren Westen und den Südstaaten der USA spezialisiert hat. „Da steht die Viehranch mit den Pferden, die ihr morgen reiten werdet!“ Grüne Weiden umgeben das lang gestreckte Stallgebäude, ein wenig abseits grast eine Pferdeherde. Dort also werde ich morgen mein Debüt als Cowboy geben, denke ich voller Vorfreude. Das wird spannend.

Doch zunächst lernen wir die Ranch mit ihren Häusern kennen. Präsident Franklin D. Roosevelt (1882-1945) hat hier schon genächtigt und seine politische Karriere gestrickt. Schön abseits des großen Trubels der Weltpolitik hat er seine Präsidentschaft eingefädelt. Auch andere weltbekannte Größen fanden auf dieser versteckten, gemütlichen Ranch die nötige Ruhe und Abgeschiedenheit. Al Capone (1899-1947) zum Beispiel zog sich hierher zurück, wenn es ihm in Chicago oder anderswo zu heiß wurde oder zu viel Blei durch die Luft flog. Ich genieße die Atmosphäre der alten Häuser, die innen den luxuriösen Hauch früherer Jahrzehnte atmen. Abenteuerlust keimt in mir auf. Morgen, ja morgen wird es richtig losgehen. Mein Pferd wird feurig und eifrig den Rindern folgen...

Doch zunächst empfangen uns der Hausherr Jerry und seine charmante Frau Carolyn. Sie wohnen ein wenig abseits der Ranch. Auf einem Hügel steht ihr schönes Haus, das mit seinen großen Fenstern einen weiten Blick über das Ranchgebiet erlaubt. Hunderte Hektar offenes Land und Wald bieten Natur pur. Mein Reiterherz schlägt höher. Es muss traumhaft sein, diese Weite des Landes zu durchstreifen, vom Sattel aus zu genießen.

 Anderntags heißt es früh raus und fertig machen für den ersten Ausritt! Dusty, der Vormann der Ranch, und Abby, seine hübsche Mitarbeiterin, zeigen uns die Pferde, die heute noch in ihren Fressständen stehen und darauf warten, gesattelt zu werden. Einfach und zweckmäßig ist der Stall ausgestattet. Vorne ist Platz für die Pferde, dahinter liegt der Teil, in dem die Rinder unterkommen können, wenn sie am Hof gebraucht werden.

Dusty weiß offenbar von Burkhard, dass wir, Cornelia und ich, keine reiterlichen Greenhorns sind. Der junge, vielleicht 30 Jahre alte Cowboy, zeigt auf eines der Pferde und meint: „Hey, Martin, this is your horse!“ Sattel und Zaumzeug hängen gleich daneben an der Boxenwand. Gezeigt, getan, rasch ist das Pferd gesattelt! Dusty beobachtet still. 

„Stimmt das auch alles, was Burkhard über die Reitkünste der beiden Journalisten aus Old Germany ausgeplaudert hat?“ mag er denken. An meinen eigenen, vom vielen Gebrauch abgewetzten Handschuhen soll Dusty ruhig erkennen, dass ich wirklich schon länger mit Pferden umgehe, denke ich meinerseits.

Wenig später geht es los. Wir erkunden das Gebiet, machen uns bei einem mehrstündigen Ritt mit den Pferden und dem Ranchgelände vertraut. „Könnt ihr Euch einen rauen Weg zutrauen?“ fragt Dusty verschmitzt. Natürlich! Zu Hause reite ich doch auch durch Gegenden, die der hiesigen ähneln. Die Gegend um den „Lost River“ zeigt viele Merkmale, die ich von der heimatlichen Schwäbischen Alb her kenne: Karstlandschaft, Laubwälder, Höhlen, ausgespülte Wasserrinnen. Nur eines hat das Land, was ich von zu Hause so nicht kenne: Das Gebiet der Ranch ist urwüchsig, wild zuweilen, stark zerklüftet und naturbelassen. Zu Hause gibt es da mehr „Ordnung“ und deutliche, geregelte Forstwirtschaft. Hier in Indiana, auf der Ranch von Jerry, hat man offenbar nicht das Bedürfnis, alle Flächen systematisch zu bewirtschaften. Es wird also auch deshalb ein schöner Ritt.

Dusty hat uns Wasserflaschen mitgegeben; die Pferde bedienen sich an den Wasserläufen, die wir durchreiten. Warum Dusty breite Lederchaps über den Jeans trägt, wird bald deutlich: Wir reiten durch verbuschte Waldstücke. Seine Chaps schützen ihn vor Dornen und Stacheln. Meine Jeans hingegen sind nicht ganz so robust. Zwischendurch zeigt uns Dusty den verborgenen Eingang einer Karsthöhle. Tiefer einzudringen traut sich aber niemand, erklärt er. Man weiß halt nicht, wie sicher das Gestein in der Höhle ist. Ich glaube, er wäre kein guter Höhlenforscher. Zuviel Respekt scheint er vor solchen Naturwundern zu haben.

Bei den Pferden zurück, fehlt eines. Dustys Pferd ist verschwunden! „Pferdediebe mitten in Indiana?“ frage ich meinen Rittführer lachend. Und mit düsterer Stimme füge ich hinzu: „Früher hat man solche Pferdediebe im Wilden Westen einfach ...“ Wir zwei Indiana-Reisenden amüsieren uns ein wenig auf Dustys Kosten. Hatte er doch zuvor noch die Knoten unserer Anbindestricke kontrolliert. Dusty nimmt’s einigermaßen stoisch und ich begleite ihn auf der Spurensuche. Der Palomino hat sich langsam auf den Heimweg gemacht, nur der lange Strick am Hals hinderte ihn, flotter wegzukommen. Schließlich entdecken wir das Pferd und fangen es ein. Unser Ritt konnte weitergehen. Allmählich nehmen wir die Richtung zur Ranch auf. Bald waren die Pferde auf die Weide zu den anderen entlassen und wälzten sich erleichtert auf dem staubig-sandigen Boden.

Abby kommt mit dem „Mule“, einem kleinen Geländefahrzeug der Ranch, zu uns und „pickt mich auf“. Sie will mir ein anderes Stück der Ranch zeigen. Es wird eine fröhliche Fahrt. Das „Mule“ ist unglaublich geländegängig. Als ich selbst ans Steuer darf,war die Freude komplett. Spieltrieb nennt man so etwas. Abby lachte lauthals über meinen Spaß am Fahren und vor allem darüber, wie ich ihr mit meinem bescheidenen Englisch beschrieb, dass ich mir vorkomme wie ein kleiner Junge, der ein neues Spielzeug bekommen hat.

Der Abend klingt aus mit einem ruhigen Hock auf der Veranda „meines“ Holzhauses. Darin befindet sich alles, was müde Cowboyknochen wieder munter machen: Dusche, Waschtisch, Küchenzeile, ein großes Bett und ein großzügiger Whirlpool. Die unvermeidliche Klimaanlage hatte ich gleich beim „Check in“ ausgeschaltet. Normale Deutsche können solche Geräte nicht vertragen. Im Hochsommer allerdings ist die Klimaanlage eine gute Hilfe, denn bei 35 bis 38 Grad im Schatten sind kühlere Räume dann doch sehr angenehm. Auch die Getränke sind stets mehr als kalt, also langsam mit der Trinkerei. Burkhard hat sich zu mir gesellt und eine Flasche Rotwein mitgebracht. Bald ergreift in der abendlichen Stille meine Träumerei wieder von mir Besitz: Die Kerzen auf dem Tisch mutieren zum Lagerfeuer, die rauschenden Bäume um uns herum gehören zum Besonderen dieser einsamen Landschaft, die ich mit Old Shatterhand und Winnetou durchstreife. Irgendwann gegen Mitternacht fallen mir die Augen zu.

Es klopft an der Tür meines „Cabins“: „Hey, Martin, come on. The horses and the cows are waiting!“ Dusty steht vor der Tür und mahnt zum Aufbruch. Frühstück in einer nahe gelegenen echt amerikanischen „Pampabäckerei“, wo sich schon etliche Gäste eingefunden hatten, um sich mit „bacon and eggs“ oder auch deftigen Süßspeisen und starkem Kaffee zu versorgen. Jerry macht es sichtlich Spaß, uns Deutsche in die amerikanische Lebensart einzuführen. Auch bei einem Frühstück in Jerry’s Haus spüren wir, dass er Freude daran hat, seinen Gästen aus Old Germany höchst persönlich ein echt amerikanisches Frühstück zuzubereiten. Allerdings geht es mit dem Frühstück auch anders, wie wir unter seiner Führung im Lost River Market erleben: biologisch, frisch und gesund – eine angenehme Überraschung. Jerry erklärt vieles sehr ausführlich und Burkhard hat Mühe, für mich alles zu dolmetschen. Cornelias Englisch ist ausgeprägter, ich habe zu wenig Übung. Erst gegen Ende meiner Reise merke ich, dass ich täglich mehr verstanden habe.

Zurück zur Ranch – heute ist Rinderarbeit angesagt! Wir bereiten die Pferde vor. Diesmal reitet auch Abby mit. Vier Reiter sind besser als drei, von denen zwei ja noch „Greenhorns“ sind im Kühetreiben. Dusty erklärt einfach und präzise, was wir vorhaben: „Wir treiben die Rinder vom weiter entfernten Buschland zurück in die Ranchhallen. Dort trennen wir die Kälber von den Kühen und bringen die vorgeschriebenen Ohrenmarken an! Los geht’s! Hurry up!“ Bald erreichen wir das Buschland. Immer mehr Rinder können wir in dem verzweigten, zum Teil stark ausgewaschenen Gelände im verwilderten Gebüsch erkennen. Als ob sie wüssten, was jetzt los ist, beginnt rings um uns her ein mehr oder weniger unwilliges Muhen der Rinder und Kälber. Hui, das ist vielleicht eine mühsame Arbeit, stelle ich fest.

Die Rinder lassen sich zunächst darauf ein, aus dem Gebüsch herauszutreten, aber dann wollen nicht alle unsere Richtung einschlagen. Also los mein Pferdchen, hurtig dem Ausreißer hinterher und ihn dorthin schubsen, wohin er laufen soll. Ich komme richtig ins Schwitzen, versuche aber dabei, den Haupttrieb nicht aus den Augen zu lassen. Gleichzeitig spähe ich nach Rindern, die sich verdrückt haben oder gerade dieses vorhaben. Es gelingt mir ganz gut, die ungewohnte Arbeit zu meistern. Nicht ohne Freude bemerke ich, dass Dusty neben seiner Arbeit auch auf uns „Greenhorns“ achtet. Er gibt mir ein Zeichen: „Gut gemacht, Cowboy!“soll das heißen.

Endlich haben wir alle Rinder aus dem Buschland hinausbugsiert. Dusty muss eben noch den Bullen davon überzeugen, der Herde zu folgen. Der schwarze Riese ist ganz schön eigenwillig. Dusty, nicht gerade groß gewachsen, und sein zierlicher Palomino scheinen aber doch die nötige Ausstrahlungskraft zu besitzen. Jedenfalls trottet der Bulle schließlich mürrisch aus der Deckung.

Ich denke mir: So, jetzt könnten wir ein wenig verschnaufen! Das täte auch den Pferden gut! Es kommt anders. Die Masse der Rinder trottet zwar irgendwie in Richtung Ranch, doch eine größere Gruppe büxt nach links aus und „verschanzt“ sich in einem Morastloch. Jetzt erst gibt es eine Pause. Dusty sagt nämlich: „Da können wir mit den Pferden nicht rein. Da bleiben wir stecken. Irgendwann aber werden die Viecher da rauskommen.“ Wir stehen im Schatten einiger Bäume und warten. So also sieht die Pause aus!  Endlich bequemen sich die Rinder und wollen zum Rest der Herde. Familiensinn offenbar. Das macht auch uns wieder munter. Flott geht es nun zu. Wir müssen aufpassen, dass die Rinder in die richtige Richtung laufen.

Dabei lerne ich zweierlei: Cowboy sein ist eine ernsthafte und mitunter schwere Arbeit. Zweitens: Während ich den Kühen nachschaue, ihr Ausbüxen verhindern will, passt mein Pferd auf den Weg auf und sucht sich durchaus selbständig den Pfad durch die Büsche und an Schwemmlöchern und natürlichen Stolperfallen vorbei. Mein „Partner“ kennt sich da gut aus. Ich verlasse mich immer mehr auf ihn und fahre bzw. reite gut damit. Denn jedes Mal, wenn ich den Weg bestimmen will, macht mir mein Partner unmissverständlich klar, dass er die Aufgabe hat, auf den Weg zu achten und dass er meine Hilfe nicht braucht, um nicht hinzufallen oder zu stolpern. Braver Kerl. Am Ende des Triebs, drei, vier Stunden später, ist auch er nass vor Schweiß und müde. Er hat nun Futter, Wasser und Weide verdient. Er hat für heute genug getan.

Uns Cowboys erwartet noch ein anderer Arbeitstakt. Die Rinder sind nun allesamt in der großen Halle versammelt. Sie schieben, drängeln und schubsen sich. Missmutig muhen und brüllen die Tiere. Sie wollen lieber wieder hinaus! Nun heißt es, kleine Gruppen in eine Abzäunung zu treiben, von dort werden dann die großen Tiere ins Freie entlassen, während die Kälber zurückgehalten werden. Ohrenmarken warten auf sie. Im Wilden Westen sieht man Cowboys nur vom Pferd aus Lassos schwingen. Hier in der großen Halle aber heißt das Spiel: Fang das Kalb mit dem Lasso. Noch nie gemacht, sage ich zu Dusty. „Keine Sorge, ich zeig’s dir!“ Korrekte Haltung, koordinierte Handbewegungen und schon saust die Schlinge über einen Pfosten und zieht sich zu. „So geht’s!“ ruft Dusty. „Nun Du, Martin!“ Ich habe gut aufgepasst, getreu nach dem Motto meiner Bundeswehrzeit: Vormachen, nachmachen, üben! Die Kunst liegt darin, genau hinzuschauen, die Länge des Seils und die Größe der Schlinge richtig zu wählen und beim Drehen über dem Kopf die Balken über mir nicht zu vergessen. Wir stehen ja in der Viehhalle.

Tatsächlich, so wie Dusty es erklärt, so gelingt es mir mit dem ersten Wurf, den Pfosten zu treffen und „einzufangen“. Zweimal noch, dann hatte ich nach Dustys Ansicht genug geübt. „Das Kalb da, das fang mal ein!“ Der Vormann staunt nicht schlecht! Gleich beim ersten Versuch fängt sich das flüchtige Kalb in der Schlinge. Ich halte fest und hole das lange Stück des Lassos ein. Dusty packt das Kalb gekonnt und wirft es auf den Boden. Er hält das zappelnde Tier fest, fesselt ihm geschickt mit dem Lasso-Ende die Beine. Ich setzte die Ohrenmarke so „professionell“, dass man glauben könnte, ich hätte seit Jahren nichts anderes gemacht als Kühe zu fangen und Ohrenmarken zu setzen. 

Nur Sekunden waren vergangen und das Kalb rannte blökend und protestierend zu seiner Herde hinaus. Ein Kalb nach dem anderen wird so eingefangen und gekennzeichnet. Rasch geht die Arbeit von der Hand und ist deshalb auch bald beendet. Dusty ist offensichtlich beeindruckt von Cornelias und meiner Zuarbeit und lobt uns entsprechend. Wir hatten uns gut angestellt. Über Besucher, die sich geschickt anstellen und konzentriert mitarbeiten, freut sich Dusty besonders. Keine schlechte Idee, denke ich bei mir, als Dusty mir erklärt, dass man doch öfter Reiter aus Deutschland hier auf die Ranch holen könnte. Nicht ohne Stolz gehen wir von dannen, um uns den Schweiß eines anstrengenden, erlebnisreichen und spannenden Tages abzuwaschen.

Für den späteren Nachmittag lade ich Dusty zu einem Abschiedsbier an mein „Cabin“ ein. Wir Deutsche sollten anderntags ein anderes Abenteuer erleben und den Patoka Lake besuchen, Der liegt nicht weit weg von der Ranch und hält mit seinen 3 600 Hektar Fläche ein tolles Wasserabenteuer bereit. Heute also gilt es Abschied zu nehmen. Nur zwei Tage waren wir zusammen, Dusty, Abby und ich. Mit all dem, was wir hier in kurzer Zeit erleben, kann ich mir sehr gut vorstellen, wie angenehm ein richtiger Urlaub mit gleich gesinnten Reiterfreunden aus Deutschland auf der Ranch wäre. Cowboy-Träume lassen sich hier und in der Umgebung verwirklichen. Wir haben zudem gemerkt: Die Chemie zwischen uns Reitersleuten hier wie dort auf der Ranch stimmt! Wir können Freunde werden.

Gemütlich macht uns die warme Spätnachmittagssonne den gemeinsamen Hock. Dusty gibt sich alle Mühe, mich mit meinem Englisch zu verstehen. Er wiederum machte es mir leicht, ihn zu verstehen. Klappt es mal nicht, nehmen wir eben Hände und Füße zu Hilfe. Das ist echt klasse. Wir verstehen uns gut.

Plötzlich springt Dusty auf. „Ich komme gleich wieder, ich muss etwas holen!“ Mit seinem kleinen offenen Jeep braust er davon, um wenige Augenblicke später wieder zu kommen. Er steigt aus, kommt auf mich zu und hat offenbar etwas hinter seinem Rücken versteckt. „Das, Martin, ist für dich als Souvenir! Nimm’s mit und denke an uns hier auf der Ranch am Verlorenen Fluss!“ Ich bin richtig gerührt: Der Cowboy, halb so alt wie ich, macht mir ein Kompliment und eine riesige Freude, die mir zunächst die Sprache verschlägt. „Dusty!“, sage ich dann, „Du bist ein guter Kamerad, ich danke Dir und werde das Souvenir in Ehren halten jenseits des großen Teiches und meinen Freunden daheim von Dir erzählen.“ Dusty schenkte mir zum Abschied – sein Lasso!

Wer das Leben auf „The Ranch“ im Tal des Verlorenen Flusses bei French Lick/Indiana/USA erleben will, nimmt am besten Kontakt auf mit Burkhard Masuhr. Dazu ist die USA-Reise recht bequem und der Flug nicht übermäßig lang. Ebenfalls gut ist, dass man in nur 15 Minuten von der Ranch entfernt auf eine komplette touristische Infrastruktur trifft: Hotels, Restaurants, Kasino rund um die Uhr, Unterhaltung (z.B. am 24. September live Natalie Cole). Trotzdem ist ein Urlaub außerhalb der Orte French Lick und West Baden mitten in ungestörter Natur möglich. Als Tagesausflug lässt sich das herrliche Pferdeland Kentucky mit seinen traumhaften Gestüten erkunden. Der Patoka Lake ist zudem eine Erlebniswelt für sich. Wer Lust und Laune hat, kann bei einem Abstecher nach Louisville das Leben in einer amerikanischen Millionenmetropole kennen lernen.

Burkhard Masuhr ist ein kompetenter, sorgfältiger Reiseleiter, der alles dafür unternimmt, dass seine Gäste eine schöne, ereignisreiche, ja abenteuerliche Reise erleben können. Er ist Deutscher, aber er ist in Indiana sehr gut vernetzt, weil er dort schon Jahrzehnte lebt und arbeitet. Als Touristiker ist er sicher unschlagbar. Wer sich mit ihm in Verbindung setzen will, kann dies tun im Internet:

MIM/MEETT Associates - Burkhard Masuhr - Westport, Kentucky 40077, USA

Telefon: 001.502.222.3981 - Internet: www.meettassociates.com/news.php

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