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Medikationsverdacht Reining: Drei Richter forderten Dopingkontrolle

Deutsches Amateurreiter-Pferd mit auffälligen Symptomen

Kreuth/Obpf. Beim so genannten Breeders Derby, einer Reiningveranstaltung der deutschen National Reining Horse Association e.V. (NRHA) gab es in einer Amateurklasse einen mutmaßlichen Medikationsfall. Das Pferd, ein siebenjähriger Quarter Horse-Hengst, zeigte in der Prüfung Bronze Trophy Reining Non-Pro (wurde nach US-Reglement gerichtet) typische Symptome, die auf Medikation deuteten.

In der Prüfung stolperte der Hengst unter anderem über seinen hängenden Schlauch. Der Reiter, M. J. (aus dem Landkreis Osterode im Harz - der Name ist der Redaktion bekannt), hatte damit wohl kein Problem. Die drei Richter, alle mit FEI-Zulasung Reining, sahen das anders und beantragten mit schriftlicher Eingabe beim Veranstalter eine Dopingkontrolle, die umgehend angeordnet wurde. Zu dieser Veranstaltung gehörten auch FEI-CRI-Wettbewerbe. Der betroffene Reiter wird mutmaßlich von einem Trainer aus Österreich betreut.

Der hinzugerufene Tierarzt zeigte sich erschrocken über den momentanen Zustand des Hengstes, der in der Dopingbox stand. Einer der Richter erwähnte gegenüber unserer Redaktion, dass er nach der Veranstaltung 188 E-Mails von aufgebrachten Reiningfans bekam, die im Nachhinein ihren Unmut äußerten. Der Richter erklärte, unabhängig vom mutmaßlich verabreichten Medikament, dass neue Mittel auf den Markt kommen, die ihren Ursprung in Australien haben, der fünfte Kontinent sei derzeit eine Hochburg von Dopingmittel-Produzenten.

Laut der Pressestelle des Veranstalters liegen noch keine Untersuchungsergebnisse vor, eine entsprechende Information wird folgen.

Es ist schon erstaunlich, dass man im Reiningsport immer noch nicht begriffen hat, dass Medikationsvergehen in der Regel auffallen und entsprechend geahndet werden. Auch wenn es sich nicht um eine FEI/FN-Prüfung war, hat der Veranstalter sofort reagiert und die Beantragung der Dopingprobe zugestimmt.

Der letzte Medikationsfall Reining liegt ein gutes halbes Jahr zurück. Dem Rheinland-Pfälzer Steffen Breug (Reichweiler) wurde im Dezember 2010 der Deutsche Meisterschaftstitel FN Reining 2009 aberkannt. Bei Breugs Pferd Little Whiz Chic wurde die auf dem Index stehende Substanz Dexamethason gefunden. Breug wurde nach einer einjährigen Verfahrensdauer zu einer Turniersperre von drei Monaten verurteilt.

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