| DM Vielseitigkeit: Frank Ostholt übernimmt Führung in der Dressur |
| Sport - Vielseitigkeit | |||
| Geschrieben von: Uta Helkenberg | |||
| Freitag, 29. August 2008 um 19:17 | |||
Die Chancen auf den Titel sind realistischHamburg-Schenefeld (fn-press). Heute ist mit der Dressurprüfung der erste Teil der Deutschen Vielseitigkeits-Meisterschaft in Schenefeld zu Ende gegangen. Die Führung in der Zwischenwertung hat Mannschafts-Olympiasieger Frank Ostholt (Warendorf) mit dem Hannoveraner Wallach Air Jordan übernommen, mit dem er bereits zwei Mal den Titel erringen konnte. "Ich bin auf natürlich zufrieden, auch wenn ich ein noch etwas besseres Ergebnis angepeilt hatte", sagte Frank Ostholt nach seinem Ritt. "Aber am Ende ist Jo-Jo im Galopp etwas heiß geworden." So kam statt der angestrebten 37 Minuspunkte ein Ergebnis von 41,8 heraus, womit ihn knappe 1,2 Punkte von der Zweitplatzierten Simone Deitermann (Saerbeck) mit Flambeau H und 2,8 Punkte von Olympia-Reservistin Beeke Kaack (Schmalensee) mit Sinjang trennen. Ostholts Olympia-Mannschaftskollege Andreas Dibowski (Egestorf) rangiert mit Nachwuchspferd FRH Fantasia auf Platz sieben (47,8).
"Jetzt gilt es, meine Position bis Sonntag zu halten", benennt Ostholt schmunzelnd sein Ziel für die DM. Damit würde er mit seinen Olympia- und WM-Teamkolleginnen Ingrid Klimke und Bettina Hoy gleichziehen, die seit 1999 jeweils drei Mal den Titel holten. Dass er in Schenefeld die Favoritenrolle innehat, sieht der zweimalige Aachen-Gewinner dabei locker. "Aber das hat auch Nachteile. Wenn's gut läuft, sagt jeder, 'das war ja klar'. Aber man hat ja in Luhmühlen gesehen, wie schnell im Gelände mal ein Vorbeiläufer passieren kann." Der Geländeritt als zweite Teilprüfung steht für Ostholt und die übrigen 19 Teilnehmer an der internationalen Drei-Sterne-Kurzprüfung (CIC***-W) morgen ab 15.30 Uhr auf dem Programm. Rund 4.000 Meter lang und mit 27 Hindernissen bestückt ist die Geländestrecke, die es auf dem Weg zum Sieg und zum Titel zu bewältigen gilt. Für Frank Ostholt ist das Schenefelder Gelände vertraut. "Ich bin hier schon 1996, während meiner Zeit an der Bundeswehrsportschule, geritten", erinnert sich der 32-Jährige. Seither hat sich allerdings einiges geändert. Seit vier Jahren ist der Hamburger Verein, der auf eine weit über 30-jährige Tradition als Ausrichter von Vielseitigkeitsprüfungen zurückblicken kann, Gastgeber von Weltcupqualifikationen. In diesem Zusammenhang wurde nicht nur der Prüfungstermin auf den Sommer verlegt, sondern auch der Geländekurs in wesentlichen Teilen neu konzipiert. Seit 2006 ist Schenefeld außerdem Gastgeber der Deutschen Meisterschaft. Alle Ergebnisse auch im Internet: www.schenefeld-eventing.de
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