| Überraschungssieg: Thomas Kleis triumphiert im GP von Sommerstorf |
| Sport - Springen | |||
| Geschrieben von: Andreas Kerstan | |||
| Sonntag, 27. Juli 2008 um 18:27 | |||
Landesmeister Meck-Pomm ließ gestandene Profis wie Sloothaak und Nagel hinter sichSommerstorf. „Fahrräder habe ich ja schon einige gewonnen, aber ein Auto bisher noch nicht!“ Thomas Kleis aus Gadebusch war nach seinem Triumph im Großen Preis von Sommerstorf wie vom Donner gerührt. Sechs Reiter hatten sich für das Stechen im Preis der KMG Kliniken und des Autohauses Rosier qualifiziert. Der Parcours, den Wolfgang Meyer für die schwere Aufgabe der Klasse S**** aufgebaut hatte, war anspruchsvoll – Derby-Sieger André Thieme, Doppelweltmeister Franke Sloothaak und Nationenpreisreiter Carsten-Otto Nagel blieben mit ihren vierbeinigen Partnern nicht ohne Abwürfe. Im Finale holte Thomas Kleis aus seinem erst neunjährigen Holsteiner Partner Cousteau alles raus und sprang in der Bestzeit von 37,55 Sekunden zum Sieg. „Ich wollte hier unbedingt etwas erreichen und habe alles gegeben“, strahlte der 30-Jährige, der vor zwei Wochen Landesmeister in Mecklenburg-Vorpommern wurde, und analysierte. „Cousteau ist zwar erst neun Jahre alt, hat unheimlich viel Vermögen und ist sehr schnell.“ Nun ist Thomas Kleis also Besitzer eines neuen PKWs, und Christian Zierau vom Hauptsponsor Autohaus Rosier erklärte: „Die Wertigkeit der PKWs ist auch mit der Qualität des Turniers gestiegen. Wir haben angefangen mit einem VW Lupo und sind jetzt schon beim VW Golf. Großes Kompliment an die Veranstalter, die dieses Turnier sehr nach vorne bringen.“ Herausragendes Bonbon für den Erstplatzierten, der gerade dabei ist, seine Selbstständigkeit auf einer Anlage in Wendorf aufzubauen: „Ich war drei Jahre lang Bereiter in Sommerstorf und deshalb ist der erste Platz hier im Großen Preis etwas ganz Besonderes für mich.“ Hinter Mecklenburg-Vorpommern reihte sich Schleswig-Holstein ein: Jörg Naeve aus Groß Wittensee pilotierte den zehnjährigen Holsteiner Hengst Catoki auf die zweite Position (0/37,55 Sekunden) vor Dirk Schröder aus Lentföhrden und Ontario (0/38,11 Sekunden). Der Große Preis der KMG Kliniken AG und des Autohauses Rosier war nicht das einzige Glanzlicht am Finaltag beim KMG Cup Sommerstorf. Im Preis der Zimbo Fresh & Food Services gab es 5.000 Euro zu verdienen und Richard Robinson vom Reiterverein Sommerstorf alter landsitz nutzte seinen Heimvorteil. Der Brite brachte seinen erst achtjährigen Holsteiner Wallach Carlucci perfekt über die Stangen in der Springprüfung der Klasse S** mit Stechen und freute sich über seinen Sieg: „Hier auf der Anlage zuhause zu gewinnen, ist ein besonderes Gefühl. Meine ganze Familie ist hier, mein Chef und das Stallpersonal – das macht mich sehr glücklich.“ Turnierleiter Jens Vogt war nach vier Tagen KMG Cup in Sommerstorf glücklich: „Wir konnten in diesem Jahr wieder eine Latte drauf legen was die Logistik, die Reiter und die Qualität insgesamt betrifft. Wir hatten knapp 10.000 Zuschauer hier und können sehr zufrieden sein.“ Ergebnisse Springprüfung der Klasse S****Großer Preis der KMG Kliniken AG und Autohaus Rosier
Preis Zimbo Fresh & Food Services
Preis der Jude Medical
Preis der Jude Medical
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