| Vorschau: Bundesnachwuchschampionat |
| Sport - Vielseitigkeit | |||
| Geschrieben von: Uta Helkenberg | |||
| Donnerstag, 24. Juli 2008 um 03:52 | |||
Nachwuchsreiter kämpfen um FNverlags-TrophyWarendorf (fn-press). Am ersten Augustwochenende gehört das Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) wieder einmal der Reiterjugend: Über 100 Ponyreiter und Junioren treffen sich vom 1. bis 3. August in Warendorf um ihre Nachwuchschampions zu ermitteln. Um ihr Ziel, die FNverlags-Trophy, zu erreichen, müssen die Teilnehmer fünf Teilprüfungen bewältigen: Dressur, Springen, Geländeritt, Vormustern und Theorie. Auch ein Jahr vor ihrem 20. Jubiläum hat das 1989 ins Leben gerufene Nachwuchschampionat der Vielseitigkeit nichts an seiner Attraktivität für die jungen Reiterinnen und Reiter verloren. Einmal da reiten zu dürfen, wo normalerweise die Kaderreiter und Bundeschampions an den Start gehen, übt nach wie vor einen hohen Anreiz auf Aktive, Eltern, Trainer und Begleiter aus. Um die FNverlags-Trophy in der Mannschafts- oder Einzelwertung zu gewinnen, sind allerdings hohe Anforderungen zu bewältigen. Den Auftakt macht regelmäßig die Theorieprüfung in Form eines Multiple-Choice-Fragebogens, der seit einigen Jahren gemeinsam pro Mannschaft beantwortet werden darf. Ebenfalls eine Besonderheit des Nachwuchschampionats ist das Vormustern, bei dem das Herausgebrachtsein und Vorstellen des Pferdes oder Ponys an der Hand bewertet wird. Im reitsportlichen Teil werden die drei Teildisziplinen einer Vielseitigkeitsprüfung abgefragt. Mit dem Unterschied, dass es sowohl im Springen als auch beim Geländeritt nicht nur Zeit und Fehlerfreiheit zählen, sondern vor allem der gute Stil belohnt wird. die angehenden „Buschreiter" hat auch beim Nachwuchschampionat der Geländeritt den höchsten Stellenwert, er zählt daher fünffach für das Gesamtergebnis, jeweils vierfach fließen die Dressur- und Springergebnisse ein. Vormustern und Theorie werden einfach bewertet.
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