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Lars Nieberg bangt um reiterliche Zukunft
Sport - Springen
Geschrieben von: Dennis Peiler   
Donnerstag, 22. Oktober 2009 um 19:00

Homberg/Ohm (fn-press). Der zweifache Mannschaftsolympiasieger im Springreiten, Lars Nieberg (Homberg), bangt um seine reiterliche Zukunft. Seine langjährige Mäzenin und Inhaberin des Getüts Wäldershausen, Katarina Geller-Herr, zieht sich aus privaten Gründen aus dem Pferdesport zurück und wird das Gestüt in Kürze aufgeben.

Für den Bundeskaderreiter, der seit 1990 in Wäldershausen in Hessen arbeitet und seit 1994 dort Gestütsleiter ist, hat dies massive Konsequenzen. Geller-Herr ist bislang nicht nur seine Arbeitgeberin, sondern auch Inhaberin seiner Sportpferde. Zwar liegt ihm das Angebot vor, das Gestüt zu pachten und die Pferde zu übernehmen, doch "das ist eine große finanzielle Herausforderung", so der 46-jährige Familienvater. "Ich stehe vor einer schweren Entscheidung."

"Es wäre äußerst schade, wenn uns ein Reiter wie Lars Nieberg, der über viele Jahre eine feste Größe in der deutschen Mannschaft war, aus wirtschaftlichen Gründen verloren geht. Gerade jetzt, wo er wieder einige vielversprechende Pferde im Stall und den Anschluss an die Spitze gefunden hat", sagte Reinhard Wendt, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). "Wir versuchen Lars Nieberg zu helfen, eine Lösung zu finden."

 
09. Februar 2012
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