| Der EM-Vierte Cameron Hanley gewinnt in der Kieler Sparkassen-Arena |
| Sport - Springen | |||
| Geschrieben von: Rolf Röhling | |||
| Sonntag, 18. Oktober 2009 um 15:08 | |||
Erstmals gewinnt ein Ire den Holsteiner Masters Grand Prix - Franke Sloothaak auf Platz zwei
Foto: Rolf Röhling Kiel. Spannung gab es bis zur letzten Minute beim Großen Preis auf der Baltic Horse-Show in Kiel. Der in Deutschland lebende Ire Cameron Hanley gewann mit dem Holsteiner Hengst S.I.E.C. Livello (von Calvados) im Stechen in einer fehlerfreien Runde mit 34,85 Sekunden die Prüfung. Das Springen war das Finale vom Holsteiner Masters Grand Prix, für das Stechen hatten sich sechs Paare qualifiziert. „Ein sehr schwerer Parcours, den wir heute hier zu bestreiten hatten“, betonte eine er Mitfavoritinnen des Großen Preises, Janne-Friedericke Meyer, die das Stechen nicht erreichen konnte. Parcourschef Frank Rothenberger hatte für den ersten Umlauf einen Stangenwald aufbauen lassen, der mit 15 Hindernissen, davon eine zwei- und eine dreifache Kombination, Reitern und Pferden alles abverlangte. „Die Sprünge kamen so schnell, dass der Reiter kaum Zeit hatte, um die Pferde darauf vorzubereiten“, meinte Inga Czwalina von der Insel Fehmarn, die mit Lady Levisto ebenfalls zum Favoritenkreis zählte. Von den 45 Paaren kamen lediglich sechs in das Stechen, der mit acht Hindernissen bestückt war. Zwei Deutsche (Franke Sloothaak und Christian Ahlmann) zwei Iren (Denis Lynch und Cameron Hanley) sowie ein Spanier (Sergioa Alvarez Moya) und ein Belgier (Pieter Devos) hatten den schwierigen ersten Umlauf fehlerfrei absolviert und sich damit für das Stechen qualifiziert. Überraschend waren die Tatsachen, dass von den zahlreichen Springreitern aus dem Land zwischen den Meeren keiner den Sprung in Stechen schaffte und mit Franke Sloothaak mit dem erst siebenjährigen Allegro LS La Silla dieses Vorhaben gelang. Keiner der sechs Stechteilnehmer war allerdings so schnell wie der Holsteiner Hengst Livello mit dem Iren Cameron Hanley im Sattel. Mit diesem Pferd sicherte sich Hanley bei den Europameisterschaften bereits Platz 4. Auf dem zweiten Platz folgte Franke Sloothaak mit Allegro LS La Cilla (0/34,97), Platz 3 ging an Denis Lynach/Tarpan (0/35,57) vor Peter Devos/Utopia van de Donkhoeve (0/35,77) und Christian Ahlmann (Lorenzo (0/36,08). Auf dem sechsten Platz folgte schließlich der Spanier Sergio Alvarez Moya mit seinem in Belgien gezogenen Hengst Wisconsin. Alvarez Moya stürzte am zweiten Hindernis im Stechparcours und verletzte sich dabei am Arm, das Pferd blieb unverletzt. „Ich bin sehr froh, dass ich diese schwere Prüfung gewonnen habe“, stellte Cameron Hanley fest. „Mein Pferd hat alles richtig gemacht, er hat sehr kurz gewendet und ist phänomenal gesprungen.“ Ganz unverhofft kam der Erfolg nicht ganz, denn der Ire gewann am Tag zuvor schon mit Aristo den Preis der Stadt Kiel. Peter G. Rathmann zog am Ende der Baltic Horse Show in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel ein zufrieden stellendes Echo. Das Interesse des Publikums sei hervorragend gewesen und mit der Aufnahme von Voltigier-Prüfungen gab es eine gelungene Master Class-Premiere. Das internationale Programm der Voltigierer lockte vor allem auch junge Zuschauer, so dass die Turnierverantwortlichen zur ersten Voltigier-Prüfung schon 5.200 Gäste zählten. Quelle: www.comtainment.deErgebnisübersicht Baltic Horse ShowHSH Nordbank Private Banking präsentiert: Holsteiner Masters Grand Prix, Springprüfung mit Stechen (1.55 m) – international
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Lotto Schleswig-Holstein präsentiert: „Holsteiner Masters 3plus 1“ , Springprüfung Kl. S*** mit Stechen – national
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