| Sieben auf einen Streich… |
| Sport - Springen | |||||||
| Geschrieben von: Martina Brüske | |||||||
| Samstag, 12. September 2009 um 19:15 | |||||||
Seite 1 von 2 Hochspannung beim 61. LandesturnierBad Segeberg. So kann`s kommen: Weil der eine oder andere Kandidat patzte und wieder andere alles richtig machten, ist das Gedrängel einen Tag vor dem Abschluss der Landesmeisterschaften Springen von Schleswig-Holstein und Hamburg auf dem ersten Platz groß. Gleich sieben Kandidaten starten am Sonntag in Bad Segeberg aus der „Pole Position“ in den Großen Preis der VR Banken und einer von Ihnen könnte am Sonntagabend in der „Pool Position“ landen. Das Bad im Wassergraben für die Titelträger zählt zu den unverzichtbaren Ritualen des Landesturniers…. Der Gewinner des Auftaktes, Jörg Naeve (Bovenau), handelte sich sowohl mit Calado, als auch mit Likido jeweils vier Strafpunkte ein, dafür zogen fünf Kollegen, die am Freitag weniger begünstigt waren, in der zweiten Wertungsprüfung nach. Nach zwei Durchgängen präsentieren sich auf dem ersten Platz Naeve mit gleich beiden Pferden, Andreas Ripke (Steinfeld) mit Calistro, der Finne Niclas Aromaa (Klein Rönnau) mit Cosima, der Ire Eoin Ryan (Lübeck-Wulfsdorf) mit GK Ciao, der Japaner Takashi Haase (Havekost) mit Paradox und der in Elmshorn lebende Däne Lars Bak Andersen mit Nekton. Sicher fühlen darf sich das Sextett auch nicht, denn der Abstand zu den Verfolgern beträgt gerade mal vier Punkte. Das bringt Druck auf den Großen Preis der VR Banken am Sonntag, dritte und letzte Wertungsprüfung in der LM. Das gewisse Quäntchen Drama gab es auf dem Pagelplatz im Grand Prix de Dressage. Alexandra Bimschas aus Boostedt, Titelverteidigerin und Siegerin der Dressurserie Horse & Classic, die Ende November wieder in Elmshorn ihr Finale feiert, und ihr Wallach Wito Corleone waren sich uneins in der Wechseltour und das kostete Prozente. Nur 65,86 Prozentpunkte gab es für das Duo. Dagegen baute Petra Wilm (Tasdorf) mit dem Trakehner Hengst King Arthur ihr Konto Wieger Derk de Boer, Dressurausbilder aus Pinneberg, setzte am Samstag seinen Kurs unbeirrt fort, belegte Platz zwei im Grand Prix und führt damit weiterhin die Zwischenwertung an. Fragende Gesichter gab es rings um`s Dressurviereck, weil Pferdewirtschaftsmeister Falk Rosenbauer (Lütjensee) nicht antrat. Der Profi hat dafür einen einleuchtenden Grund. Sein Hengst Desperados – am Freitag Fünfter im Kurz Grand Prix – ist erst acht Jahre alt und absolvierte am Freitag den ersten Kurz Grand Prix seines Lebens. „Ich wollte mal wissen wie er im Viereck damit zurecht kommt,“ so Rosenbauer. Desperados nächste große Aufgabe wird das Finale im Nürnberg Burgpokal in Frankfurt im Dezember sein. Alle Informationen und News vom Pferdesportverband Schleswig-Holstein und zum Landesturnier gibt es auch online unter www.pferdesportverband-sh.de
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