| CSI** Nördlingen Scharlachrennen: Marcus Ehning siegt mit Sandro Boy |
| Sport - Springen | |||
| Geschrieben von: Rolf Röhling | |||
| Dienstag, 04. August 2009 um 16:02 | |||
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Erstmals ausgelobt wurde die Goldene-Daniel-Peitsche im Großen Preis (von links): Marcus Ehning mit Sandro Boy, Maria Grenzebach, Hans Günter Winkler und Rudolf Grenzebach. Nördlingen. Eine Klasse für sich waren die Ritte im Großen Preis am vergangenen Wochenende von Marcus Ehning (Borken) und seinem Hengst Sandro Boy. Springsport vom Feinsten, mit der Nummer eins der Welt, war geboten. Tausende von Zuschauern jubelten dem Sieger des Großen Preises der EnBW ODR AG zu. Ehning ist mit diesem Sieg als erster Reiter mit seinem Namen auf der „Goldenen-Daniel-Peitsche“, einem Wanderehrenpreis nach der Idee von Turnierchef Hans Günter Winkler, verewigt. Fast eine Sekunde langsamer war der Niederländer Maikel van der Vleuten mit VDL Groep Parmala Douche, der sich vor seinem Vater Eric van der Vleuten mit VDL Groep Utascha auf Platz zwei in die Ergebnisliste eintrug. Auf Platz vier platzierte sich der bayerische und fränkische Meister Sven Goggi aus Großostheim mit Rorayo. Zuvor siegte der 66jährige Österreicher Hugo Simon mit Caldato im Finale der Mittleren Tour, vor Eva Bitter aus Münster mit Argelith Ghia und Ales Opartny (Tschechei) mit Luka`s Ninja. Im Finale der Youngster Tour für sieben- bis achtjährige Springpferde holte Ales Opartny mit Quorum G die goldene Schleife. Jüngste Siegerin auf der Kaiserwiese war Franziska Stein aus Nürnberg. Mit ihrem Pony Zauberwalds Morgana holte sie Kranz und Schärpe im Deutschen Würth-Pony-Derby. In der U25 Tour, die Wertung für den Bayerischen Jugend Cup 2009 war, siegte Carina Hindelang aus Ansbach mit Promi Model. Die Ehrung für den erfolgreichsten Reiter des CSI Nördlingen erhielt der für die Ukraine startende Björn Nagel (Neumünster), sein Pferd ABC Locarno Hit bekam die Auszeichnung für das erfolgreichste Pferd auf der Kaiserwiese. Die Fair Play Trophy ging an Eva Bitter aus Münster. Die Amazone Charlotte Bettendorf aus Luxemburg war die erfolgreichste Nachwuchsreiterin. Und noch einen weiteren Sonderehrenpreis gab es, den für den besten Stilisten: Maikel van der Vleuten überzeugte die Kommission mit seinen harmonischen Ritten. Hassmann und Meyer zu Hartum im Dressursattel Bekanntschaft machten die Springcracks in Nördlingen auch mit den Nachwuchspferden der Süddeutschen Pferdzuchtverbände. Franke Sloothaak (Borgholzhausen) steuerte Con Tico, ein Sohn seines ehemaligen Sporthengstes Cyrano de Bergerac, zum Süddeutschen Champion der fünfjährigen Springpferde. Felix Hassmann holte in dieser Klasse die Bronzemedaille mit Horse Gym’s Candyman. Dass Springreiter auch eine gute Figur im Dressursattel machen, bewiesen Toni Hassmann (Lienen) und Florian Meyer zu Hartum (Herford) als Fremdreiter der drei- und vierjährigen Reitpferde aus süddeutscher Zucht. 2010 das 50. Reitturnier auf der Kaiserwiese Im nächsten Jahr wird auf der Kaiserwiese das große Jubiläum gefeiert. Eines der ältesten Turniere Europas ist dann 50 Jahre alt. Turnierchef Hans Günter Winkler, Sabine A. Scherbaum, Paul Bengesser, Siegfried Mitzel und Stephan Thomaschki, die Gesellschafter der Scharlachrennen GmbH, sind Dank des großen Lobes von allen Seiten hoch motiviert das große Jubiläum zu planen. „Das Turnier war ein voller Erfolg. Am Sonntag hatten wir dank der sensationellen Zuschauerkulisse eine gigantische Atmosphäre im Springstadion. Ein besonderer Dank gilt Marcus Ehning, der mit der ersten Garde seiner Pferde zum zweiten Mal hier war, sowie Hugo Simon und den Brüdern Hassmann, die sich seit Jahren für das Turnier in Nördlingen einsetzen. Der Schritt vom nationalen zum internationalen Turnier war der richtige Schritt in die Zukunft“, kommentierte Paul Bengesser. Auch das neue Rahmenprogramm, die CSI-Events, stießen auf großes Interesse. Das Projekt „Nördlinger Herde“, Schulklassen gestalteten Pferderohlinge für das CSI Nördlingen, trug einiges zur enormen Steigerung der Besucher bei. 10.600 Pferdebegeisterte fanden den Weg auf die Kaiserwiese, 7.600 „echte Besucher“ zählte der Counter der Homepage über die Turniertage. Beeindruckend war der Samstagabend, an dem vor allem für die Bevölkerung ein attraktives Programm auf dem Zeitplan stand: Von der Fohlenauktion, über den Geländeteil der Vielseitigkeitsprüfung bis zum Boxkampf reichte die Vielfalt. Und das kam an.
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