| Springen: Bengtsson fährt jetzt Mercedes Sportcoupé – Beerbaum Vierter – Müller schwer gestürzt |
| Sport - Springen | |||
| Geschrieben von: Andreas Kerstan | |||
| Samstag, 24. Januar 2009 um 18:40 | |||
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Zürich. Der 45 Jahre alte Springreiter Ludger Beerbaum hatte es vorausgesehen und sollte recht behalten – aus dem Triple – dem Sieg in drei Großen Preisen beim internationalen Hallen-Reitturnier in Zürich würde nichts werden. Das hatte der Riesenbecker bereits nach seinem Triumph im Rolex Grand Prix am Donnerstagabend mit All Inclusive verlauten lassen: „Das dürfte angesichts der Besetzung hier verdammt schwer werden.“ Für einen Dreifach-Sieg zahlen die Veranstalter des CSI Zürich eine Extra-Prämie in Höhe von 300.000 Schweizer Franken. Nur 24 Stunden später belegte der viermalige Olympiasieger Rang vier im mit rund 76.000 Euro dotierten Swiss Masters mit dem Oldenburger Hengst Couleur Rubin. Den Sieg, und damit einen neuen PKW, sicherte sich der im schleswig-holsteinischen Breitenburg lebende Schwede Rolf-Göran Bengtsson auf dem Holsteiner Hengst Quintero. Im Stechen des schweren Springens blieb der Olympiazweite von Hongkong in 35.35 Sekunden fehlerfrei und verwies die Schweizerin Christina Liebherr mit No Mercy auf Rang zwei (0/ 35,97). Bengtsson ist nun der Besitzer eines neuen Mercedes-Benz CLC 230 Sportcoupé. „Mein Pferd ist nicht das Schnellste, aber ich habe gedacht, ich versuch`s einfach mal,“ so ein sichtlich zufriedener Bengtsson, der nun Auto Nummer neun gewann, „Libertina und No Mercy sind immer sehr schnell, wenn alles gut läuft und das Ludger einen Fehler hatte, habe ich erst gemerkt, als ich schon in der Halle war. Nur vier von 15 Teilnehmern hatten das Stechen der schweren Prüfung erreicht. Dritte wurde die Irin Jessica Kürten mit Castle Forbes Libertina (0/ 36,11). Für Aufsehen hatte zuvor der Schweizer Hufschmied Manfred Müller mit Cheenook`s Boy gesorgt. Der 38-jährige verlor in der zweifachen Kombination über einem Oxer das Gleichgewicht und stürzte vor sein Pferd. Für den Oxer fehlte dem Wallach die Weite, er strampelte sich förmlich über das Hindernis. Müller kämpfte noch verzweifelt darum im Sattel zu bleiben und fiel dem Pferd buchstäblich vor die Hufe. Nur um Zentimeter verfehlte der 12 Jahre alte Wallach mit dem linken Vorderhuf seinen Reiter, sprang über ihn hinweg. Sekundenlang blieb Müller – Held des Vorabends - regungslos auf dem Boden liegen, konnte jedoch wenig später aus der Bahn geführt werden. Der Wunschtraum beim CSI Zürich zu starten dürfte mit einigen Prellungen enden. Manfred Müller hatte am Vortag mit Rang zwei im Rolex Grand Prix für eine Riesenüberraschung gesorgt. Ergebnis Mercedes Swiss Masters CSI Zürich
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